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Atmosphere @ the Scala

Am vergangenen Mittwoch sah ich mir mit 2 Arbeitskollegen den US-amerikanischen MC Atmosphere aus Minneapolis an. Meine Jungs in Düsseldorf vergöttern ihn schon seit einigen Jahren und hatten mich anfänglich auch erst mit ihm bekannt gemacht sozusagen. Seit 2 Jahren höre ich auch regelmäßig die Atmosphere-Platten. Letztes Jahr erschien das neue Album „When Life Gives You Lemons You Paint That Shit Gold„, das er neben vielen älteren Sachen natürlich an diesem Abend im Londoner Scala in Kings Cross präsentierte. Das besondere bei Atmosphere ist, dass er ein super Storyteller ist, dessen Lyrics realistisch und authentisch sind. Er steht offen zu seinem bürgerlichen Background aus dem mittleren Westen der USA, wo es niemanden in seiner Crew gab der eine Waffe besasß etc. Seine Themen beschäftigten sich eher mit den Altagsproblemen eines jeden, mit Beziehungsproblemen und seiner Familie.

Begleitet wurde Atmosphere von einer fabelhaften Background-Sängerin, DJ, Guitarist und Keyboarder. Abgesehen von den Drums wurden alle (vor allem viele Gittarenlastigen) Beats live gespielt. Die Venue war wie man sich vorstellen konnte voll mit Amis. Atmosphere ist in Europa nach wie vor recht unbekannt, doch es lohnt sich definitiv ihn zu entdecken, da er und seine Musik Qualitäts-Hip Hop darstellen, den es heutzutage nur noch selten zu finden gibt…

Atmosphere permorfet den Song „Puppets“ vom aktuellen Album When Life Gives You Lemons You Paint That Shit Gold“.


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Sur Panam

Am Wochenende besuchte ichmeine ehemalige Mitbewohnerin in Paris. Es war gut mal wieder ein paar Tage aus London raus zu kommen, um räumliche wie kulturelle Abwechslung zu genießen. Bevor ich mich auf den Weg machte, kaufte ich ihr noch 2 Krispy Kreme Donuts, das einzige was mir spontan einfiel, was es in Paris nicht zu naschen gibt. Tasche gepackt, mit dem Bus nach Kings Cross/St. Pancras International Station, rein in den Eurostar und los gings. Direkt viel mir ein sehr clichéehaftes Publikum im Zug auf: eine Gruppe von rucksackreisenden Amis, die wohl Europa „erkunden“, nach dem Motto London-Paris-Berlin in 5 Tagen…der Franzose neben mir liest Marcel Proust, vor mir sitzen 6 Japanerinnen mit 6 unterschiedlichen Sandwiches. Jede muss natürlich bei der anderen mal am Sandwich probieren, was heißt jedes Sandwhich wird die ganze Fahrt über 6 mal herumgereicht, also 36 mögliche Sandwichkombinationen.

Als es nach dem Tunnel wieder hell wurde, mir waren kurz die Augen zugefallen, war ich mir kurz nicht sicher ob ich mich bereits auf dem europäischen Festland befinde oder noch auf der Insel. Spätestens als ich einen alten 2 CV neben dem Zug, parallel, auf der Landstraße sah, wusste ich bescheid. Nach 2 Stunden kam ich dann auch am Gare du Nord an, in Panam, und sie holte mich am Bahnhof ab. Sie lebt derzeit in der französischen Hauptstadt wegen eines Praktikums, noch bis Ende des Jahres. Ich verbrachte also ein entspanntes Wochenende in ihrem netten kleinen Appartment, im 7. Arrondissement (Invalide), nähe Eifelturm, wo sich um uns herum hauptsächlich die ganzen Behörden und Ministerien befanden. Die meiste Zeit verbrachten wir in kleinen gemütlichen Straßencafés, Bistros in der Sonne sitzend oder auf der Pont des artes, und bevor ich mich wieder auf den Rückweg machte, besorgte mir sie noch ein schönes französisches Brot für die WG in London.

All the way to Paris…Eurostar London-Paris




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