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twitter-guide für Anfänger

twitter guide für anfängerTwitter ist ja derzeit in aller Munde. Seit 2006 rockt twitter die USA und seit spätestens 2008 ist ganz UK im twitter-Fieber. Langsam aber sicher findet auch Deutschland Gefallen am twittern…da ich seit einigen Monaten jetzt schon beruflich wie auch privat am twittern bin, dachte ich, ich gebe mein Wissen und meine Erfahrung kurz weiter an alle, die noch nicht genau wissen was twitter ist und was man damit machen kann. Hier also ein kleiner twitter-guide für Anfänger.

Was genau ist twitter? – twitter ist ein sogenannter Micro-Blogging Service, den man zu den Social Networks zählt.

Warum Micro-Blogging? Man kann damit ähnlich wie bei einer SMS oder bei Status Updates bei facebook oder StudiVZ kurze Infos, News, Gemütslagen etc. posten, sogenannte „tweets“, bei jedem tweet allerdings nur 140 Zeichen verwenden. Links können in die tweets eingefügt werden. Wenn ein Link mehr als 30 Zeichen umfasst, wird er von twitter automatisch durch einen Shortening-Service (hier TinyURL) gekürzt.

Aber warum nur 140 Zeichen? – Ursprünglich sollte das Medium für den mobilen Gebrauch, sprich SMS verwendet werden. Es geht also darum kurze prägnante Informations-Häppchen zu veröffentlichen. Man muss mit 140 Zeichen auskommen, ist also in seinen Möglichkeiten begrenzt. Dies kann aber sehr spannend sein, da es die Kreativität und den Einfallsreichtum fördert und man eben auf den Punkt kommen muss! Alfred Hitchcock sagte immer, dass er sich bewusst in seiner Arbeit selbst limitiert (z.B. einen ganzen Film nur in einem Hinterhof oder in einem Appartment dreht), um kreativer zu sein und sich auf das Eigentliche seiner Arbeit, die Filmsprache zu konzentrieren.

Auf seinem twitter-Profil selbst, hat man nach der Anmeldung dann die Möglichkeit anderen Usern zu folgen (=following) und andere haben die Möglichkeit einem selbst und seinen Updates, die man postet zu folgen (=followers). Man sieht im Hauptfenster (=News-Feed) nur die News/Updates von den Menschen, denen man selbst folgt. Was man selbst veröffenlticht kann im News-Feed derer gelesen werde, die einem folgen (=von den eigenen followers, die man selbst hat).

Das für mich Spannende an twitter ist, dass man Informationen innerhalb kürzester Zeit, anscheinend schneller als mit allen anderen Internet-Medien verbreiten kann (wie man am Beispiel des Kollegen, der die Wasserung des Flugzeugs auf dem Hudson-River als erster, vor professinellen Medien, durch twitter veröffentlichte, sehen konnte). Gleichzeitig muss natürlich beachtet werden, dass alle Nachrichten kritisch betrachtet werden sollten, sprich der Wahrheitsgehalt hinterfragt werden sollte.

Hier nun ein kleiner Wegweiser, wie man twitter auch für geschäftliche Zwecke sinnvoll nutzen kann:

  • Man folgt interessanten und wichtigen Leuten der Industrie, in der man sich bewegt oder auf die man abzielt -> indem man Leuten folgt, kann man follower gewinnen!
  • Man sollte selbst viele Infos verbreiten, ich würde vorschlagen jeden Tag mindestens 3 tweets (nicht zu viele an einem Tag/hintereinander-> SPAM), um der Welt zu zeigen, dass man da und aktiv ist.
  • ACHTUNG: wichitg hierbei ist vor allem, dass man nicht wie ein automatisierter Service nur Updates über Programme, neue Services etc. herausposaunt, sondern auch zeigt, dass sich hinter dem twitter-Account ein normaler Mensch verbirgt, d.h. ruhig auch mal die unwichtigen Dinge, die man in seinem facebook-Statusupdate schreibt berichten und…
  • Zusätzlich sollte man mit sogenannten @replies auf tweets anderer eingehen. Diese werden dann wie normale Updates im News-Feed veröffentlich, sprich alle follower können sie sehen. Dazu tippt man im Textfeld ein „@“ und dahinter ohne Leerzeichen den Name der Person, der man antworten möchte.
  • Der Mix des Kommunizierten spielt ebenfalls eine entscheidene Rolle. Wenn man lediglich über fachspezifische Themen twittert, verliert man den Otto-Normal-Verbraucher, wenn man nur Belanglosigkeiten posted, ist man für die Industrie kaum wertvoll und wird auch nicht gefunden in der…
  • Twitter-Search: ein wichtiges Feature. Alle tweets, die man veröffentlich hat können wieder gelöscht werd, z.B. für den Fall, dass man sich vertoppt, äh vertippt hat oder so. Sie können allerdings niemals aus der twitter-Search entfernt werden, die auch durch das Firefox Ad-on twitterfox, zu den Google-Suchergebnissen hinzugefügt werden kann.
  • Diese twitter-Suchfunktion sollte man dann täglich nutzen, um nach dem eigenen Markenname etc. zu suchen, um herauszufinden, was die twitter sphere über einen selbst oder relevante Themen twittert.

Infos zum twitter-Regelwerk und zusätzlichen Tools für twitter findet ihr auf dem SEO_Blog von SEO-united.de. Ich freue mich über Meinungen und Ergänzungen zu diesem twitter-Starterguide.

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Das Hobby zum Beruf machen
Hobby zum Beruf machen

Professionell bloggen

Bei meinem neuen Job in Victoria bin ich für ein Deutsches Blog-Network verantwortlich, das aus 5 verschiedenen Blog-Kategorien besteht und bald live geht. Ich kümmere mich dabei um die deutsch-sprachigen Versionen der Blogs und eben den Deutschen Markt. Daneben schreibe ich auch einen eigenen Blog zum Thema Haarstyle. Zugegeben nicht ganz mein Thema, aber ich arbeite mich allmählich etwas ein. Meinen eigenen persönlichen Blog (ja diesen hier) schreibe ich jetzt bereits seit knapp 2 Jahren, was mir inhaltlich, wie auch technisch jetzt natürlich zu Gute kommt! Es ist fast ein wenig wie sein Hobby zum Beruf machen, wenn man sich knapp 8 Stunden täglich fast ausschließlich mit Bloggen beschäftigt. Natürlich spielt dabei auch Search Engine Optimization eine wichtige Rolle, wie bei jedem erfolgreichen Internetauftritt.

Mein Team ist sehr nett. 6 Frauen und ein Kerl…und ich bin jetzt der zweite sozusagen. Der Alterdurchschnitt der Company ist auch noch recht niedrig, zumindest glaube ich noch niemandem über den Weg gelaufen zu sein, der älter als 45 ist. Auch eine recht bunte Mischung: etwa ein Drittel Franzosen, ein Drittel Deutsche und ein Drittel bestehend aus Amis und Engländern…fast alle scheinen auf den ersten Blick recht entspannt zu sein. Die Vegetarier können aber etwas zickig werden, weil sie Angst haben, dass man ihnen ihre Käsebrote beim Lunch wegfrisst (hab ich mir sagen lassen…). Am Freitag verlässt meine Vorgängerin die Firma und geht zurück nach Berlin. Hoffen wir, dass ich die freigewordene Stelle im Online Marketing erfolgreich ausfüllen kann. Auch wenn die Arbeit sehr viel werden wird, bisher macht sie recht Spaß!




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