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Marjorie – the french Glamour star

Meine französische Arbeitskollegin Marjorie Mondon hat es geschafft, sich in der französischen Ausgabe der Frauenzeitschrift Glamour ablichten zu lassen.

Als wir Ende letzen Jahres noch fleissig am Bloggen waren, wurde der französische Haarstyle-Blog „Je suis belle et t’es toi von Glamour zum, sage und schreibe, besten französisch-sprachigen Beauty-Blogs gevotet! Wow! Daher wurde Marj, die sich um diesen Haarstyle-Blog kümmerte natürlich von Glamour kontaktiert. Man teilte ihr mit, dass sie in der aktuellen Ausgabe mit Foto präsentiert werden sollte, inklusive Interview. Da mußte die gute Marj natürlich nicht 2 mal überlegen. Man wird schließlich nicht jeden Tag vom Glamour-Magazin kontaktiert. Außerdem lesen fast alle junge Frauen vieler Ländern das Mode- und Lifestyle-Magazin, das eine gute Reputation unter den weiblichen Lesern genießt. Als man Marj mitteile, dass neben dem Interview auch noch ein kostenloser Fotoshoot inklusive Hairstylist dazu kommt, war sie natürlich happy!

Ein knappes halbes Jahr ging ins Land. Kurz vor Weihnachten erhielt Marj ein Fotoshoot und neuen Haarstyle in einem stylischen Salon in der Carnaby Street, der sich voll und ganz auf 50’s und 60’s Haarstyles spezialisiert hat. Diese Woche war es dann endlich soweit: unsere liebe Arbeitskollegin Marjorie strahlt voller Glanz aus der aktuellen Ausgabe der Glamor, nachdem sie am Wochenende in Paris war und sich tapfer den Fragen der Glamour-Redaktion stellte. Und hier ist sie nun 🙂 :

Marjorie Mondon mit 50's Haarytle in der französichen Glamour

Marjorie Mondon mit 50's Haarstyle in der französichen Glamour

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Bye, bye, Paris

Es gibt gute und schlechte Neuigkeiten. Zuerst die schlechte: Robert hat sich dazu entschlossen wieder auszuziehen, da sein bester Kumpel Markus jetzt am Montag in London einen Masterstudiengang angefangen hat und gerne mit ihm zusammen ziehen würde. Da bei uns kein Platz mehr in der Hütte ist, entschied er sich nun dafür mit Markus zusammen eine Wohnung zu suchen. Es lag also nicht an unserer WG. Robert hat eigentlich recht gerne mit Charlotte und mir hier zusammen gewohnt. So wie es ausschaut werden die beiden in die Caledonian Road, nähe Kings Cross, nach Camden ziehen. Leider also nicht mehr in die unmittelbare Nachbarschaft aber immerhin noch im Norden der Stadt. Nicht allzu weit weg von uns. Diese ständige Fluktuation dieses Jahr im Flat bereitet Naim, unserm Landlord, und mir bisweilen etwas Kopfzerbrechen. Müssen wir doch jetzt wieder nach einem neuen Mitbewohner suchen…

Nun die gute Nachricht: meine ehemalige Mitbewohnerin kommt zurück nach London! Sie hat sich nach einem halben Jahr Praktikum in Paris dagegen entschieden, noch länger dort zu bleiben. Ich denke in erster Linie hat ihr ihr Arbeitsplatz nicht 100%ig zugesagt, an der Stadt selbst hat es bestimmt nicht gelegen. Ausserdem vermisse sie auch London ein wenig. Sie wird ab Herbst ihren PhD an ihrer alten Uni, der LSE, beginnen. Und wie es der Zufall so will, kommt sie Ende diesen Monats, am kommenden Dienstag um genau zu sein, wieder back to town! Dann heisst es für sie „bye, bye, Paris“. Robert zieht aus und mein altes neus Flatmate zieht wieder mit mir/uns zusammen. Perfekt! 2 Fliegen mit einer Klappe auf den Hintern geschlagen. WG-Problem gelöst und sie ist happy, dass sie gleich wieder eine Wohnung hat und dann auch noch die alte in vertrauter Umgebung. Naim wird sich auch freuen, er empfand sie als sehr angenehmen Tenant (dt. = Vermieterin). Ebenso Jacklyn, unsere Nachbarin aus der Karibik: meine flatmate hatte ihr einmal einen Apfelkucken nach dem Rezept ihrer Berliner Oma gebacken, nachdem Jacklyn uns des öfteren Küchenutensilien ausgeliehen hatte.

Dies bedeutet nun, dass sich am Ende diesen Jahres der Kreis etwas schliessen wird und ich wieder mit 2 Frauen zusammen leben werde. Ich freue mich auf die neue alte WG mit ihr, auch wenn ich gestehen muss, dass es nichts besseres gibt, als mit einem guten Kumpel zusammen zu wohnen, mit dem man auf der gleichen Wellenlänge liegt. Ich werde die WG mit Rob auch vermissen…

Bye, bye, Paris – hello London!

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Hulk @ Selfridges

Hulk stellt Ed Hardy in den Schatten

Nanu? Was macht denn Hulk da? er ist ja gar nicht bei Madame Tussauds…zum Glück! Er hat sich diesen Monat in einen der Londoner Konsumtempel verirrt, zu Selfridges in die Herrenmode-Abteilung. Genau gegenüber der Unterwäsche, wo er die Ed Hardy Kitschecke lässig hinter sich in den Schatten stellt…Ich entdeckte ihn letzte Woche, bei einer kleinen Afterwork-„Window shopping“-Tour und war sehr überrascht. Der Shop, wo er steht, muss ihn wohl für eine Aktion ausgeliehen haben (vielleicht sogar bei Madame Tussauds?), denn dort sind derzeit viele überteuerte T-Shirts mit Super Hero-Motiven erhältlich, von Batman bis zu Spider Man. Allerdings noch lange kein Grund 30 Pfund für ein T-Shirt auszugeben…also die „Hulk beim Point of Sale“- Strategie zieht bei mir leider nicht, auch wenn ich es gut finde, dass wenigsten mal einer in der Abteilung etwas motivierter aussieht, die meisten ziehen nur Gesichter…da passt Hulk ja eigentlich gut dazu 😀 Der letzte Hulk-Film, mit Edward Norton in der Hauptrolle, hat mir übrigens gut gefallen, und ist daher meine Empfehlung. Ich hab ihn leider nur im Internet sehen können, weil ich ihn im Kino verpasst hatte. Er lief u.a. gerade zur Zeit in Frankreich an, als ich meine ehemalige Mitbewohnerin in Paris besucht hatte. Da kam man einfach nicht dran vorbei die ganzen Filmpostern zu streifen, die den Titel „L’incroyable Hulk“ trugen. Und da die Franzosen ja kaum „Hulk“ aussprechen können heisst er dort „Ölk“…hahaha…der Ölk, da steht er. Definitiv das Fundstück der Woche.



Sur Panam

Am Wochenende besuchte ichmeine ehemalige Mitbewohnerin in Paris. Es war gut mal wieder ein paar Tage aus London raus zu kommen, um räumliche wie kulturelle Abwechslung zu genießen. Bevor ich mich auf den Weg machte, kaufte ich ihr noch 2 Krispy Kreme Donuts, das einzige was mir spontan einfiel, was es in Paris nicht zu naschen gibt. Tasche gepackt, mit dem Bus nach Kings Cross/St. Pancras International Station, rein in den Eurostar und los gings. Direkt viel mir ein sehr clichéehaftes Publikum im Zug auf: eine Gruppe von rucksackreisenden Amis, die wohl Europa „erkunden“, nach dem Motto London-Paris-Berlin in 5 Tagen…der Franzose neben mir liest Marcel Proust, vor mir sitzen 6 Japanerinnen mit 6 unterschiedlichen Sandwiches. Jede muss natürlich bei der anderen mal am Sandwich probieren, was heißt jedes Sandwhich wird die ganze Fahrt über 6 mal herumgereicht, also 36 mögliche Sandwichkombinationen.

Als es nach dem Tunnel wieder hell wurde, mir waren kurz die Augen zugefallen, war ich mir kurz nicht sicher ob ich mich bereits auf dem europäischen Festland befinde oder noch auf der Insel. Spätestens als ich einen alten 2 CV neben dem Zug, parallel, auf der Landstraße sah, wusste ich bescheid. Nach 2 Stunden kam ich dann auch am Gare du Nord an, in Panam, und sie holte mich am Bahnhof ab. Sie lebt derzeit in der französischen Hauptstadt wegen eines Praktikums, noch bis Ende des Jahres. Ich verbrachte also ein entspanntes Wochenende in ihrem netten kleinen Appartment, im 7. Arrondissement (Invalide), nähe Eifelturm, wo sich um uns herum hauptsächlich die ganzen Behörden und Ministerien befanden. Die meiste Zeit verbrachten wir in kleinen gemütlichen Straßencafés, Bistros in der Sonne sitzend oder auf der Pont des artes, und bevor ich mich wieder auf den Rückweg machte, besorgte mir sie noch ein schönes französisches Brot für die WG in London.

All the way to Paris…Eurostar London-Paris




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