Jacques' London Blog – Uni London, Arbeiten in London, Feiern in London, Leben in London, London Stories, Urbane Kultur, London Musik, Freunde in London – Jacques in London


Ein neues flatmate
Juni 30, 2007, 4:43 pm
Filed under: Alltagsgeschichten, Freunde, lil bit of this, lil bit of that

Nachdem sich meine Mitbewohnerinnen verabschiedet haben (Elo hat sich was besseres gesucht, da sie es sich leisten kann, Lucie ist mit Freunden zusammen gezogen), ist gestern offiziell mein brand neues Flatmate eingezogen. Ich hab sie im großen weiten Internet gefunden und nach ein paar ersten Essen und Gläsern Wein zusammen, haben wir festgestellt, dass wir uns ganz gut verstehn…wir sind auch gleich alt, beide 24…

Sie wurde zwar in Köln geboren, ist aber seit sie 3 Jahre alt war im schönen Luxemburg aufgewachsen. Sie ist nicht nur superschlau (macht hier schon ihren 2. Master (!), den ersten hat sie bis letztes Jahr in Freiburg studiert, davor Bachelor in Cambridge), nein, sie hat auch praktische Qualitäten, wie z.B. die Fähigkeit und Motivation abgefallene Hemdknöpfe von mir wieder anzunähen. Lange Rede, kurzer Sinn: also ich mag sie 😀

Sie studiert an der London school of economics und muss jetzt auch im Sommer wie ich ihre Masterarbeit schreiben und hat genauso wenig ein Plan wo sie das Leben danach hin verschlägt…mal sehn, auf jeden Fall haben wir uns vorgenommen den ganzen ‚Streß‘ recht gechillt anzugehn. Da sie die Schnauze voll hatte von dem Studentenwonheim mit nur arroganten, spießigen Söhnen und Töchtern reicher Eltern, die auch noch immer den Wein aus der gemeinsamen WG-Küche klauen müssen ^^ kam es ihr auch gerade recht, dass ein netter Junger Mann wie ich neue Mitbewohner sucht. Sie vermisse das WG leben auch, sagtse…

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new flatmate und ich



Fat Freddy’s Drop

Gestern Abend, 8pm @ Astoria London

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Tour de France – part 1

Alle Jahre wieder startet im Sommer die Tour de France, um diesmal, 2007, auch 3 Tage durch London zu kurven. Die dopingverseuchte Betrügertruppe radelt vom 6.-8. Juli durch unsere Hauptstadt hier, um sich dann weiter auf den Weg gen Canterbury zu machen…Wer mich kennt, weiß wie sehr ich radfahren, Radfahrer, Fahrräder und den internationalen Radsport liebe. Und da dieses ganz besonders unnötige Spektakel diesmal auch an meiner Haustür vorbeikommt, werd ich mich wohl mal mit n paar faulen Eiern bewaffnen, um die Stimmung unter den Radlern etwas einzuheizen und, vor allem um dem gedopten Sport wieder etwas Fairness entgegenzuhalten. Wenn ich noch n paar Nasen vom SR da treffen sollte, werf ich grad noch n paar Eier mehr!

Um mich perfekt auf dieses bedeutende Großereignis vorzubereiten hab ich schon mal letzte Woche nachts an der Old Street n Rad geklaut 😀 . Es ist ein wunderschönes dunkelblaues Rennrad, Bj Ende 80er/Anfang 90er, dass, zugegeben, schon mit geknacktem Schloß auf dem Pavement lag und mir leid tat…da musste ich es vor lauter Mitgefühl besoffen nachts nach Hause reiten…ohne Licht und Klingel, wie das hier in Ldn so üblich ist. Jetzt steht es bei mir in der Küche und freut sich! Es gehört wohl zu der Gattung: Dieb knackt teures Schloß um dann festzustellen, dass er Schrott klauen will, da Schloß teuerer und moderner als Rad…mir egal. Ich mag es.

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Ma sehn vielleicht verbrenn ich es ja als Mahnmal, wenn die Tour kommt……mal sehn ob es erlaubt ist eine Demonstration anzumelden…Demonstrationsrecht gibt es hier ja auch…aber das dürfte nicht einfach werden, wegen der Sicherheitskräfte, auch der Plan mit den Eiern muss ich nochmal überdenken. Ob er sich denn überhaupt lohnt, jetzt wo mein Hauptziel Jan ‚Ich habe mir nichts vorzuwerfen‘ Ullrich nicht mehr dabei ist…



A midsummer night’s dream
Juni 10, 2007, 2:29 pm
Filed under: Alltagsgeschichten, Kunst, lil bit of this, lil bit of that, Music, Videos

Das Wochenende über hat mich Patricia aus Essen besucht und wir waren gestern Abend zusammen im schönen Regent’s Park beim Openair theatre in William Shakespear’s ‚A Midsummer Night’s Dream‘. Super Inszenierung, tolle Schauspieler und Musiker, und draußen!

Solche Kulturevents haben europaweit wirklich eins gemeinsam: sie gleichen heutzutage fast einer kulinarischen Massenabfertigung. Ich glaube manche gehn da nur ins Theater um Sekt, Weißwein oder Essen zu konsumieren. Adorno würde sich vor lauter Bauchschmerzen im Grabe rumdrehen. Draußen vor der Amphitheater-Tribüne gab es sogar ‚Bratwurst Sausage‘, da konnte selbst ich nicht nein sagen, wobei die Wurst keinerlei Konkurrenz zur guten alten original Bratwurst made in Germany darstellte (wie ich die vermisse! Ich vermisse auch Currywurst und Leberwurst sehr! Carepakete sind immer gern gesehn hier, nur ma so am Rande…)

(für mehr Infos vgl. auch: http://www.openairtheatre.org/p4.html)



Jacques kills sexy doner

Caught in the act! – Hier grillt der Chef… 😀



campus life – final days

„Jacques, mach do ma bisschen Mukke an…“ – MACH DOCH SELBER!!!!!




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