Jacques' London Blog – Uni London, Arbeiten in London, Feiern in London, Leben in London, London Stories, Urbane Kultur, London Musik, Freunde in London – Jacques in London


der daniel
Juli 31, 2007, 8:43 pm
Filed under: Alltagsgeschichten, Freunde, lil bit of this, lil bit of that

So wieder zu dritt. Daniel aus dem schönen Bayern is vor 2 Tagen bei uns eingezogen. Der Jungspunt ist erst 20 und kommt aus Traunstein, direkt am schönen Chiemsee. Seine Heimat vermisst er auch jeden Tag…kein Wunder! Daniel ist wie ich schon fast n ganzes Jahr in London. Wir haben uns im Gym kennengelernt, da sein Arbeitsplatz, ein College wo er den Systemadministrator gab, dirtk in der Nähe ist. Er lebte erst etwas weiter im Norden, bei Seven Sisters, bei na alten Lady im Haus. Das ging aber gar nicht gut. Dann kam alles anders als geplant…

Daniel bekam die Chance auf einen coolen Job in Canary Wharf. Er ist IT-Mensch, bei der guten alten Deutschen Telekomm ausgebildet. Als er dann vor 2 Wochen zurück nach Bayern gejettet ist, waren Family und Friends recht überrachst, da er ihnen mitteilte: ich hau wieder ab 😀 Denn die dachten der Daniel kommt nach nem Jahr wieder nach Haus. Da wir uns schon ne Weile kennen und er ne neue Bude suchte, gab es nicht viel zu überlegen und er zog mit uns zusammen. Jetzt haben meine Mitbewohnerin und ich also n neuen Flatmate mit bayrischem Akzent, der auch Guitarre spielt und gerne ma mit Weiswurscht und Weisbier dem English Breakfast hier Konkurrenz macht.

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Der Daniel – Ein Bayer in London



An evening with hitchcock

Gestern Abend war ich in der Westminster Reference Library, die nicht nur als alteingesessene Bibliothek im Herzen Central London’s, direkt neben dem Leicester Square, dient, sondern auch verstärk als Venue für Events wie Konzerte, Lesungen etc. genutzt wird. Diese sind meist umsonst und sollen natürlich auch als Anreiz und Werbung für die Library verstanden werden.

Die New Yorker Historikern Sandra Shevey interviewte Alfred Hitchcock 1972, als sie 27 war, in seinem Büro in Hollywood . Sie ist bekannt für ihre Interviews mit Stars. Über 300 Schauspieler und Künstler hat sie bereits persönlich getroffen, darunter auch John Lennon oder Dustin Hofmann. Am gestrigen Abend präsentierte sie zusammen mit dem Bibliothekar für Arts and Design das vollständige 90 Minuten lange Interview. Das ganze wurde mit Szenen aus Hitchcocks Filmen angereichert, über die er mit ihr sprach. Natürlich spielten auch die Locations in London, die Hitch für seine Filme verwendete eine Rolle, da sie ja praktisch direkt um die Ecke liegen, wie z.B. Covent Garden.

Am interessantesten waren allerdings die persönlichen Anekdoten der Lady, da sie beschrieb wie sie Hitchcock so erlebt hat und welche Geschichten sie aus dem Studioaltag Hollywoods mitbekam. Auch wenn sie am Ende durchaus etwas eingebildet rüberkam, als sie meinte, Hitchcock hätte sie ja geliebt und ihr am liebsten eine Rolle in seinem nächsten Film angeboten bla bla…(ich hab leider kein Foto von ihr gesehn als sie noch 27 war…) war der Abend wirklich sehr entspannend und interessant. Teilweise auch lustig, ich kam mir etwas vor wie in einem 3-stündigen Uniseminar, als der recht verpeilte Bibliothekar es nicht wirklich auf die Reihe bekam, die DVD’s mit dem Windows Media Player sachgerecht abzuspielen… 😀

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An evening with Alfred Hitchcock



Cultural Studies Now

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Stuart Hall, Vater der Cultural Studies, am vergangenen Freitag als Keynote Speaker im Main Lecture Theater in meiner business school.

Am Wochenende fand an meiner Uni die offizielle ‚International Conference of Cultural Studies‘ statt. Ich nutzte die Gunst der Stunde, um Stuart Hall, einer der Mitbegründer dieser in England entstandenen Disziplin live sprechen zu hören. Als alter Medien und Kulturwissenschaftler werde ich natürlich mit dem Thema auch im Marketing immer wieder konfrontiert. Gerade wenn man sich mit internationalem Marketing beschäftigt gibt es im Bereich Kultur jede Menge Schnittstellen…Stuart Hall’s Texte hab ich des öfteren in meiner 3-jährigen Studienzeit in Düsseldorf analysiert. Er prägte vor allem den sogenannten ‚Cultural Turn‘ ab den 60er Jahren mit.

(vgl. auch: http://www.uel.ac.uk/culturalstudiesnow/)



…von eichhörnchen und web navigation

Tour de France – part 2
Juli 18, 2007, 1:08 pm
Filed under: Alltagsgeschichten, lil bit of this, lil bit of that

Ein grosser Tag fuer Fairness im Sport!

„Patrik Sinkewitz ist bei einer Trainingskontrolle in den Pyrenäen am 8. Juni positiv auf Doping getestet worden. Dies gab der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) bekannt. Der BDR war von der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA über den positiven Analysebefund mit dem erhöhten Testosteronwert informiert worden. Nach dpa-Informationen lag der Wert bei 24:1 – der zulässige Grenzwert liegt bei 4:1. Sinkewitz reagierte fassungslos: „Ich? Wieso ich? Davon weiß ich nichts. Das kann nicht sein.“ Das Fernsehen hat auf den Dopingfall reagiert: ARD und ZDF steigen mit sofortiger Wirkung aus der Berichterstattung von der Tour de France aus.“

Quelle: t-online –  http://onsport.t-online.de/c/11/81/75/64/11817564.html

vgl auch: http://sport.ard.de/sp/radsport/news200707/18/ard_und_zdf_steigen_aus_tour-berichterstattung_aus.jhtml



Der Frühe Vogel fängt den Wurm
Juli 13, 2007, 12:08 am
Filed under: lil bit of this, lil bit of that, Uni und Campus Life

Das erinnert mich an meine ersten Referate…

„Maximiliano Arrelano hat die Fachwelt richtig verblüfft: Vor Medizinstudenten hielt der kleine Mexikaner, 6, einen Fachvortrag – in freier Rede und mit dem Vokabular eines Experten.

Frühreif: El niño Maximiliano

 

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AFP

Frühreif: El niño Maximiliano

Mexiko-City – Die Mediziner werden auch immer jünger. In Mexiko kamen die Experten aus dem Staunen nicht mehr heraus, als Maximiliano Arellano zum Vortrag ansetzte. Um über das Rednerpult schauen zu können, musste er erst einmal auf einen Stuhl klettern. Dann legte der Sechsjährige, der sonst die erste Klasse der Grundschule besucht, los und brillierte mit seinen medizinischen Kenntnissen.Ein Redemanuskript brauchte das Wunderkind nicht, 40 Minuten lang sprach er in freier Rede bei einer Konferenz zum Thema „Ursachen und Folgen der Osteoporose“. Seine Zuhörer – Medizinstudenten einer Universität in Toluca nahe Mexiko-City – waren baff. Das Fachvokabular hätten selbst manche Spezialisten nicht parat; Maximiliano habe einen „außergewöhnlich hohen Intelligenzquotienten“ und sehr kenntnisreich über Physiopathologie und die Therapie der Knochenkrankheit Osteoporose gesprochen, sagte der Dekan der Medizinfakaultät.

Maximiliano ist der Sohn eines Pharma-Vertreters und einer Sekretärin. Die ersten Lektionen in medizinischem Wissen erhielt er im Alter von zwei Jahren und fiel als Dreijähriger mit seinem phänomenalen Gedächtnis auf, als er alle Hauptstädte von 90 Ländern aufsagte. Er sei aber kein kleines Genie, sondern „ein ganz normales Kind“, sagte er verdutzten mexikanischen Reportern nach seinem Vortrag.“

Quelle: www.spiegel.de



Neustart

Meine Projektarbeit für Connect-World ist nun schon mitten am laufen. Ich gehe dreimal pro Woche in die Company um die Webdesignerin und den Graphikdesigner mit meinen Teil des Projektes, der Marketingtheorie, zu briefen. Zusammen haben wir als Team bis zum 3. September Zeit, das Projekt ’neues webportal‘ fertigzustellen. Dann soll der offizielle Re-launch der Website gestartet werden (die bestehende Seite ist noch ein ziemliches Durcheinander, um es mal harmlos auszudrücken: http://connect-world.com/index2.htm).

Das heißt, ich schreibe meine Masterarbeit mit deadlines von jeweils 2 Wochen. Drei thematische Hauptteile, die ich nach der Forschung und dem Schreiben dann an die Webdesignerin weiterleite, das ganze wird dann von ihr implementiert und der Graphikdesigner sorgt für den letzten Schliff. Am Ende jeder Phase werden zusammen mit dem Chef David unsere Fortschritte und Empfehlungen an ihn diskutiert und entschieden, was dann in der Praxis tatsächlich 1:1 übernommen wird. Bis jetzt funktioniert es ganz gut…mal sehn ob ich alles im zeitlichen Rahmen schaffe. Deadlines zu haben hilft zumindest die Motivation beim Schreiben aufrecht zu erhalten, ebenso die Tatsache, dass man in einem kleinen Team auf etwas hinarbeitet, womit man am Ende noch mit seiner Dissertation behilflich sein kann.

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Colin aus HongKong, der Graphikdesigner von Connect-World




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