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Gerhard Richter – Bilder aus privaten Sammlungen
mit Pasek und Norman bei der Gerhard Richter Ausstellung in Dusiburg

mit Pasek und Norman bei der Gerhard Richter Ausstellung in Duisburg

Zurück aus Deutschland. 3 Tage, 3 Städte: Düsseldorf, Köln und Duisburg. Dort sahen wir uns gestern im Museum Küppersmühle im Dusiburger Hafen die aktuelle Gerhard Richter Ausstellung – Bilder aus privaten Sammlungen an. In 4 grossen Bereichen des Hauses sind die vielreichen Werke Richters noch bis zum 23. August 2009 zu sehen. Ein Grossteil der Ausstellung stellen Bilder aus der Privatsammlung Frieder Burda dar, darunter viele abstrakte Malereien, viele aus den 60ern. Auch einige Klassiker Gerhard Richters, wie zum Beispiel das Bild „Party“, „Familie am Meer“ (1964) oder „Motorboot“ (Ver. 1, 1965). Ebenso sind 2 Bilder aus der Serie „Seestücke“ zu sehen, 2 der Stadtlandschaften und vieles mehr. Einige der Bilder sahen Norman und ich bereits im Frühjahr in London in der Ausstellung Gerhard Richter Portraits, die in der National Portrait Gallery gezeigt wurde.

Wir schafften es an dieser Stelle mal wieder den Alterdurchschnitt des Museum-Publikums mit unserer Anwesenheit auf gefühlte 43 Jahre herunterzudrücken und liessen es uns auch nicht nehmen uns ins Gästebuch zu verewigen…man weiss ja nicht, wann man hier nochmal hinkommt…Alle Liebhaber moderner Malerei sollten sich diese Gerhard Richter Ausstellung in Duisburg nicht entgehen lassen. Ein breites Spektrum Richters wird gezeigt, wo für jeden was dabei sein sollte.

Micha inspiziert eine abstrakte Arbeit von Gerhard Richter

Micha inspiziert eine abstrakte Arbeit von Gerhard Richter


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Gerhard Richter Portraits – National Portrait Gallery

Plakat zur Ausstellung Gerhard Richter Portraits in der National Portrait Gallery in London (Bild: Ella, 2007, Öl auf Leinwand)

Plakat zur Ausstellung Gerhard Richter Portraits in der National Portrait Gallery in London (Bild: Ella, 2007, Öl auf Leinwand)

Mit Norman bei Gerhard Richter – Das Wochenende war lang. Es ging praktisch schon am Donnerstag Abend mit dem Biz Markie Gig in Camden los. Da Norman, mein ehemaliger Kommilitone und guter Kumpel aus Düsseldorf anwesend war, waren wir viel auf Tour. Norman verbrachte den Freitag mit Kai aus dem Office, den er letzten Sommer auf meiner Geburtstagsparty kennenlernte. Ich connectete beide damals, da Norman rappt und Kai Beats produziert. Nachdem Norm aus Luton zurückkam stand erst ein Jazz-Konzert in der Guildhall Music School an, Nähe Moorgate. Dann trafen wir noch Rob und verbrachten den Rest des Abends in der Proud Gallery in Camden. Samstags gings in den Notting Hill Arts Club und gestern zum Abschluß dann noch lecker Thai essen nach Stokey, samt Nina und Meike im Gepäck.

Eines meiner Highlights stellte an diesem Wochenende allerdings die Ausstellung von Gerhard Richter dar, die seit 26. Februar (noch bis Ende Mai) in der National Portrait Gallery zu sehen ist. Ich hatte mir schon vorgenommen, direkt am ersten Wochenende vorbeizuschauen, es kam aber immer etwas dazwischen. Gerhard Richter zählt seit der Oberstufe zu meinen Lieblingsmalern, während des Studiums in Düsseldorf hatte ich mich dann erstmals vertieft mit seinem Werk auseinandergesetzt und wurde zu einem Fan, wenn man das so sagen kann. Nicht zuletzt inspiriert von den Arbeiten von Beuys und der Düsseldorfer Kunstakademie. Das letzte mal, als ich Originale von Gerhard Richter live zu Gesicht bekam, war 2007 in Hamburg, bei der Ausstellung „Seestücke“. Letztes Jahr hatte ich mir zwar auch vorgenommen nach Baden-Baden zur grossen Richter-Ausstellung zu reisen, es aber auch nicht geschafft. Daher war die Vorfreude diesmal umso größer. Thema dieses mal: Gerhard Richter PortraitsDie National Portrait Gallery am Trafalgar Square also die perfekte Räumlichkeit dafür.

mein eigenes Portrait: Norman im Notting Hill Arts Club; aufgenommen mit dem iPhone

mein eigenes Portrait: Norman im Notting Hill Arts Club; aufgenommen mit dem iPhone

In 5 Räumen im Erdgeschoss des Hauses werden 48 Originale Richters, allesamt Portraits eben, chronologisch wie auch thematisch geordnet, gezeigt. Kleines Highlight der Ausstellung ist das Bild „Ella“ (2007), das Richters jüngste Tochter zeigt und bei dieser Ausstellung Premiere feiert. Gerhard Richter Liebhabern wie auch allen anderen Freunden moderner Malerei kann ich die Ausstellung nur wärmstens ans Herz legen. Sie macht jede Menge Spaß und zeigt sehr schön, wie sich Richters Handschrift und Stil in 4 Jahrzehnten weiterentwickelt und perfektioniert hat. Immer wieder fasziniert bin ich von der Fähigkeit Richters fotorealistisch mit Öl auf Leinwand malen zu können. Auch wenn er meistens die Realität bewußt verschwommen und verzerrt darstellt, sprich verfremdet. Gerhard Richter – schon zu Lebzeiten ein Meister seiner Klasse.

Mehr zu Gerhard Richter Ausstellung in Duisburg hier.

fdd..

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Cécile Verny Quartett – Tonhalle, Düsseldorf
Cécile Verny Quartett-Tonhalle Düsseldorf

Cécile Verny Quartett-Tonhalle Düsseldorf

Gestern Abend sah ich mir das Cécile Verny Quartett live, in der Düsseldorfer Tonhalle, im Helmut-Hentrich-Saal an. Es war ein schöner Abend mit Freunden aber bis dahin war der Tag noch voller Hindernisse…

Es ging morgens schon schlecht los. Ich kam nicht so richtig in die Gänge, verlies zu spät das Haus und was passierte folglich??? Ich verpasste in Heathrow meinen BA-Flug! Um genau zu sein, verpasste ich ihn gar nicht, aber die Säcke ließen mich um 20 vor nicht mehr den Security-Check passieren, da er um 5 nach halb schon geschlossen wurde. Der Flug selbst ging aber erst um viertel nach! Ich war sowas von angepisst und versuchte in meiner Verzweiflung spontan einen Ryan-Air-Flug zu buchen. Es gab aber nur noch einen abends um 21 Uhr. Zu spät: denn zu diesem Zeitpunkt sollte Cécile Verny und ihr Quartett bereits auf der Bühne stehen. Ich musste also in den saueren Apfel beissen und den nächsten British Airways-Flug 2 1/2 Stunden später zu einem satten Aufpreis buchen. So ein Mist. Meine Laune war zu diesem Zeitpunkt am Tiefpunkt angelangt. Ich konnte mich dann am Flughafen mit Fish und Chips und einem Pint wieder etwas ins seelische Gleichgewicht bringen, und auch das Telefonat mit Nina, der es auch schon so erging, hat mich wieder aufgebaut.

Als ich dann gegen 19 Uhr endlich am Düsseldorfer HBF von Norman abgeholt wurde, ging es endlich wieder aufwärts. Wir trafen uns um halb 9 mit Kathi an der Tonhalle und verbrachten einen wundervollen Abend mit erstklassigem Jazz. Ich war vom Cécile Verny und Quartett mehr als begeistert. Ich besaß bereits die letzten beiden Platten, „The Bitter and the Sweet“, sowie die neue Platte zur aktuellen Tour „Amoureuse“, und freute mich schon seit 2006 die Band zum ersten mal live genießen zu können. Selbst mein Holländischer Kollege auf der Arbeit in London, kannte das Cécile Verny Quartett und wir unterhielten uns die Tage noch über sie. Norman und Kathi waren ebenfalls begeistert von der musikalischen Klasse der Jazz-Musiker, die der Tonhalle in Düsseldorf, ohne zu übertreiben, weltklasse Jazz boten. Einziger Kritikpunkt war die lausige Soundtechnik, die recht amateurhaft wirkte und gestern Abend Cécile Verny und ihrer Band, nicht gerecht wurde. Auch das Publikum im Helmut-Hentrich-Saal war nicht gerade das jüngste…Ich glaube wir drückten den Altersdurchschnitt mit unserer Anwesenheit auf gefühlte 42 Jahre herunter…Alles in allem kann ich das Cécile Verny Quartett nur wärmstens allen Freunden von guter Livemusik empfehlem, nicht nur Jazz-Liebhabern. Jeder einzelne der Band spielt grossartig, Cécile Verny singt unglaublich! Zwischen den Songs (die meisten waren vom aktuellen Album) erzählte die Frontfrau immer wieder Anekdoten, die sie zum Schreiben und ihre Jungs zum Komponieren inspiriert haben. Ihre afrikanischen Roots spielen bei der Musik eine wichtige Rolle. Ich muss mich an dieser Stelle auch nochmal bei meinem Kumpel Chris Heikampf aus Düsseldorf bedanken, der mir die Band vor gut 2 Jahren vorstelle, nachdem er sie selbst in der Düsseldorfer Jazz-Schmiede live geniessen konnte und begeistert war.

Die Band spielte an diesem Abend den ersten Gig der Spielzeit, in der Reihe „Sundowner“, die jedes Jahr einmal im Monat stattfindet. Zum Eintrittsticket erhält der Besucher einen Sundowner-Cocktail gratis dazu. Besonders schön im Sommer, da man dann aus dem Helmut-Hentrich-Saal hinaus, den Sonnenuntergang und die Schiffe auf dem Rhein beobachten kann.

Danach ging es noch auf eine kleine Kneipentour in die Düsseldorfer Altstadt und heut Abend flieg ich zurück nach London.


Amourseuse – die Single zum aktuellen Programm

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Hooters-Restaurant Eröffnung in Düsseldorf

Hooters in Düsseldorf! Am vergangenen Donnerstag war es nun endlich soweit. Ich durfte nach ein paar Monaten endlich mal wieder frische deutsche Luft schnuppern und das 485. Hooters-Restaurant weltweit, wurde in Düsseldorf, meiner alten Heimat eröffnet. Mein ehemaliger Chef und Kumpel Michael, hatte es geschafft, sich in der Düsseldorfer Altstadt die Räumlichkeiten der Diebels-Sportbar zu sichern, um das 2. Hooters-Restaurant unter seiner Lizenz in Deutschland zu eröffnen.

Ich hatte mich schon einen ganzen Monat zuvor daruaf gefreut, eine tolle Partynacht und das Wiedersehen meiner alten Stadt und alter Freunde zu kombinieren. Zum Glück konnte ich mir Donnerstag und Freitag frei nehmen und kurz eben nach Germany jetten. Am Halloween Abend gings dann nach Köln wo ich am Samstag nachmittag auch noch Fegi zum Mittagessen traf. Dieser arbeitet mittlerweile als Diplomant bei dem Deutsche Post Leseservice, ebenfalls im Online Marketing. Ansonsten chillte ich wie immer mit der Reimkult-Crew bei Norman in Oberkassel und war sehr froh meinen ehemaligen Kommilitonen und guten Freund Michael Pasek als Begleitperson auf die Hooters-Party am Donnerstag Abend mitnehmen zu dürfen. Der freute sich auch wie ein Schneekönig, dass er mal wieder aus Duisburg rauskommt und mit mir einen netten Abend auf na Party verbringen konnte…alles in allem, liegt ein hervorragendes Wochenende hinter mir.

Mit Pasek bei der Hooters-Restaurant Eröffnung in Düsseldorf; 30.10.2008

Mit Pasek bei der Hooters-Restaurant Eröffnung in Düsseldorf; 30.10.2008




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