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Stoke Fest @ Clissold Park – Nachruf
Das Stoke Fest bot Jung wie Alt ein angenehmes miteinander

Das Stoke Fest bot Jung wie Alt ein angenehmes miteinander

Stoke Newington hat sein Sommerfest verloren

Diesen Sommer fehlt mir hier leider so einiges…manche Dinge werden in dieser Stadt leider nicht besser, eher schlechter. Das Wetter kommt mir diesen Sommer noch schlimmer vor als letztes Jahr. Ich glaub das wird nix mehr mit Sommer. Immerhin ists ja auch schon Mitte August…

Eine Sache, die vielen, vor allem hier in Hackney, dieses Jahr fehlt ist das beliebte Stoke Fest im Clissold Park. Dieses Festival fand bis letzten Sommer immer im Juni statt und erfreute sich sehr hoher Beliebtheit unter den East-Londonern. Der Clissold Park ist für mich einer der angenehmsten kleinen Parks im Londoner Nord-Osten. Er wurde 2007 in einer Umfrage der Kampagne „I love Hackney“ zum „Heart of Hackney“ gewählt. Er erstreckt sich entlang der Chruch Street in Stoke Newington, einem Bezirk von Hackney, nördlich von Dalston. Der Clissold Park bietet vielen Joggern tagtäglich ein Zuhause, ebenso wie einmal im Jahr Stoke Newington’s Sommerfestival, dem Stoke Fest. In meinen 3 Jahren London konnte ich es zumindest 2mal miterleben. Im Juni letzten Jahres noch saß ich mit einer Schottin auf der Wiese des Clissold Parks und wir aßen Paella, die frisch zubereitet serviert wurde.

Stoke Newington's Sommerfest - das Stoke Fest im Clissold Park

Stoke Newington's Sommerfest - das Stoke Fest im Clissold Park

Aus sehr ärgerlichen aber wohl auch verstädnlichen Gründen haben sich die Organisatoren des Stoke Fest im April diesen Jahres dazu entschlossen, die ganze Sache abzublaßen. Es fing damit an, dass beim Fest letztes Jahr das Hackney Council beschloß, es müsse ein riesiger Zaun um den Park erichtet werden, während das Stoke Fest statt findet, basierend auf einer Bestimmung, die wohl ins Leben gerufen wurde und vorschreibt, dass ab sofort Festivals mit mehr als einer Besucheranzahl von 3000 aus Sicherheits-Maßnahmen eingezäunt werden müssen. Man muss nun dazu sagen, dass das Stoke Fest um sonst war und daher jede Menge junge wie alte Leute, Studenten, Familien mit Kleinkindern etc anzog, die alle einmal im Jahr ein risieges Picknick im gesamten Clissold Park genossen, das Live-Musik, Flohmarkt, Kinderprogramm sowie Kulinarisches bot. Daher erfreute sich das Stoke Fest Jahr für Jahr immer höherer Beliebtheit. Die Besucherzahlen stiegen. Ich muss gestehen, dass es letztes Jahr bereits eine risiege Menschenmenge vor nur einem Haupteingang gab, die von Securities überprüft wurden. Dies alles war den Veranstaltern eine Nummer zu viel und so erklärten sie zu Beginn diesen Jahres:

The atmosphere will change, the essence of what we all collectively had would be diluted, and our memories of the fun we had would be tainted by the security systems, ridiculous entry conditions and a general lack of freedom.

Das Stoke Fest fehlt dieses Jahr wohl allen Anwohnern Hackneys. Es war mit Abstand eines der schönsten Sommerfeste der Stadt, das nun leider nicht mehr stattfinden wird. Alle, die in den Genuß kamen einmal einen Sommertag in Stokey, beim Stoke Fest, verbringen zu können, mögen es in guter Erinnerung behalten. Vielleicht feiert es ja irgendwann einmal ein Comeback und kann den alten Flair wieder aufleben lassen…Ich muss leider zugeben, dass London im Moment nicht unbedingt besser wird, Jahr für Jahr…

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Martha Cooper – 25 Jahre Subway Art
Martha Cooper  - NY times

Martha Cooper in der New York Times; Foto: Kirsten Luce

Letzten Donnerstag Abend begegnete ich rein zufällig einer der größten Legenden des amerikanischen Fotojournalismus: Martha Cooper!! ich saß mit Rob im Biergarten des Cargo-Clubs in Shoreditch als wir bemerkten, dass da wohl im Nebenraum etwas weiter hinten eine Veranstaltung sein musste. Für einen Donnerstag war es ungewöhnlich voll hier + das Publikum sah verdächtig nach Backpackern und Sprayern aus…hmm 😀 Flashback in die 90’s!! Als wir uns dann kurz erkundigten stellten wir fest, dass es sich bei dem Event um einen Book-Launch handelte, der niemand geringeres als Martha Cooper als Ehrengast sah. Die Frau ist mittlerweile in ihren 50ern, war aber die erste, die die Hip Hop-Kultur, vor allem Graffiti, anfang der 80er Jahre in New York visuell mit ihren Fotos dokumentierte. Sie gehört sozusagen als fester Bestandteil zur Szene dazu. Ich hielt sogar einst in der Uni in Düsseldorf über Ihre Arbeit einen Vortrag zum Thema Graffiti, im Seminar „Urbane Kulturen“, bei Susanne Stemmler.

DAS Buch zum Thema Graffiti heißt Subway Art und ist eben von Martha Cooper. Es feiert jetzt 25-jähriges Jubiläum, und zu diesem Anlaß wurde eine Sonderedition veröffentlicht, die am Donnerstag Abend Premiere feierte. Kein geringerer Ort als der Londoner East, Shoreditch, wo wir leben, wurde hierfür ausgewählt. Hier findet man noch eine aktive Street-Art-Kultur, die mittlerweile auch schon auf einige Jahre Geschichte zurückblicken kann. Über zeitgenösische Graffiti-Street Art von Banksy & Co. hatte ich ja bereits des öfteren berichtet. Der Event war so cool, dass er nicht nur keinen Eintritt kostetet, es gab auch noch Bier umsonst! Jedenfalls war es ein super Gefühl Martha Cooper einmal live zu erleben und zu sehen, dass sie auch 25 Jahre später noch von der Jugend gefeiert wird. Als sie das Cargo verlies, gab es lauten spontanen Applaus in der Menge.

Martha Cooper - 25 Jahre Subway Art

Martha Cooper - 25 Jahre Subway Art

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Banksy übermalt ! – Teil 2

Neuer Banksy am Gillett Square übermalt!

Oh nein. Nicht schon wieder. Die Anti-Banksy Untergrundbewegung macht auch nicht vor dem neusten Werk des Street Art Meisters halt. Der neue Banksy, den ich vor gut 2 Wochen in Dalston Kingsland entdeckt hatte, wurde geschändet. Von wem? Wahrscheinlich von den selben Leuten wie immer, anderen Sprayern der Londoner underground-Szene, die auf Banksy auf der einen Seite den kommerziellen Ausverkauf ihrer Street Art vorwerfen (vielleicht zurecht!?), auf der anderen Seite allerdings nur neidisch sind auf seinen Status und seine Anerkennung weiter über die Graffiti-Szene hinaus. Wenn ihr mich fragt: eine Schande. Oder wie es Norman auf den Punkt brachte: „nicht mal einen fetten Letter gerockt oder so“…gar kein Style…der Spruch bringt die Anti-Banksy-Haltung vieler Sprayer zum Ausdruck, oder sind es nur die Pseudo-Sprayer, die gar keine Ahung von der wahren Kunst haben? So unterstüzen doch viele UK Sprayer den Graffiti Writer aus Bristol. Neben dem Character steht: „Say No to Art Fags (=Schwuchteln)“ sowie „R.I.P Ozone, Fuck Banksy„. Ozone war ein Graffiti-Sprayer der Londoner Underground-Szene, der auf tragische Weise beim Malen von einem Zug überfahren wurde und dem verständlicherweise in der Londoner Szene nachgetrauert wird. Wie wird der Graffiti-War in London weitergehen? Ich halte euch auf dem laufenden…dass es des öfteren schon passiert ist, dass Banksys Werk verunglimpft wurde, hatte ich bereits am Beispiel von unserem „local Banksy“ in der Essex Road aufgezeigt. Ob der Meister auch diesmal einen Gegenschlag einleiten wird und sein Graffiti erneuern wird? Man wird sehen.

Neuer Banksy am Gillet Square übermalt!

Neuer Banksy am Gillett Square übermalt!

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Neuer Banksy am Gillett Square in Dalston

Brandneuer Banksy entdeckt –  Seit knapp 10 Tagen gibt es in Hackney, in unserer Nähe, in Dalston, am Gillett Square, ein neues Werk des Graffiti-Artist zu bestaunen. Direkt gegenüber der Jazz Bar an der Mauer, brachte Banksy Farbe auf Wand und Boden an. Einen Jungen, der im Hip Hop Gangster-Style mit Goldkette gekleidet ist, mit Boombox unterm Arm und Teddybär in der anderen Hand (scheint ebenfalls vergoldet zu sein). Zu seinen Füßen eine weisse Fläche, könnte eine Art Matte oder Pappe darstellen, zum breakdancen…bin mir aber nicht sicher.

Banksy - Gilette Square, Dalston, Hackney

Banksy - Boombox - Gillett Square, Dalston, Hackney

Wie fast in allen seinen Werken, integriert Banksy auch diesmal gekonnt die Beschaffenheit der urbanen Umgebung in seine Street Art. In diesem Falle ist es der Lüftungsschacht an einer heruntergekommen Mauer, der zum Lautsprecher des Ghettoblasters mutiert. Sorry für das Touri-Bild, aber ich konnte es mir diesmal nicht verkneifen, mich mit dem neuesten Banksy ablichten zu lassen.

Street Art am Gilette Square in Dalston, Hackney - Banksys neues Werk; Jacques Frisch, Foto: Meike

Street Art am Gillett Square in Dalston, Hackney - Banksys neues Werk; Foto: Meike

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Bye, bye, Paris

Es gibt gute und schlechte Neuigkeiten. Zuerst die schlechte: Robert hat sich dazu entschlossen wieder auszuziehen, da sein bester Kumpel Markus jetzt am Montag in London einen Masterstudiengang angefangen hat und gerne mit ihm zusammen ziehen würde. Da bei uns kein Platz mehr in der Hütte ist, entschied er sich nun dafür mit Markus zusammen eine Wohnung zu suchen. Es lag also nicht an unserer WG. Robert hat eigentlich recht gerne mit Charlotte und mir hier zusammen gewohnt. So wie es ausschaut werden die beiden in die Caledonian Road, nähe Kings Cross, nach Camden ziehen. Leider also nicht mehr in die unmittelbare Nachbarschaft aber immerhin noch im Norden der Stadt. Nicht allzu weit weg von uns. Diese ständige Fluktuation dieses Jahr im Flat bereitet Naim, unserm Landlord, und mir bisweilen etwas Kopfzerbrechen. Müssen wir doch jetzt wieder nach einem neuen Mitbewohner suchen…

Nun die gute Nachricht: meine ehemalige Mitbewohnerin kommt zurück nach London! Sie hat sich nach einem halben Jahr Praktikum in Paris dagegen entschieden, noch länger dort zu bleiben. Ich denke in erster Linie hat ihr ihr Arbeitsplatz nicht 100%ig zugesagt, an der Stadt selbst hat es bestimmt nicht gelegen. Ausserdem vermisse sie auch London ein wenig. Sie wird ab Herbst ihren PhD an ihrer alten Uni, der LSE, beginnen. Und wie es der Zufall so will, kommt sie Ende diesen Monats, am kommenden Dienstag um genau zu sein, wieder back to town! Dann heisst es für sie „bye, bye, Paris“. Robert zieht aus und mein altes neus Flatmate zieht wieder mit mir/uns zusammen. Perfekt! 2 Fliegen mit einer Klappe auf den Hintern geschlagen. WG-Problem gelöst und sie ist happy, dass sie gleich wieder eine Wohnung hat und dann auch noch die alte in vertrauter Umgebung. Naim wird sich auch freuen, er empfand sie als sehr angenehmen Tenant (dt. = Vermieterin). Ebenso Jacklyn, unsere Nachbarin aus der Karibik: meine flatmate hatte ihr einmal einen Apfelkucken nach dem Rezept ihrer Berliner Oma gebacken, nachdem Jacklyn uns des öfteren Küchenutensilien ausgeliehen hatte.

Dies bedeutet nun, dass sich am Ende diesen Jahres der Kreis etwas schliessen wird und ich wieder mit 2 Frauen zusammen leben werde. Ich freue mich auf die neue alte WG mit ihr, auch wenn ich gestehen muss, dass es nichts besseres gibt, als mit einem guten Kumpel zusammen zu wohnen, mit dem man auf der gleichen Wellenlänge liegt. Ich werde die WG mit Rob auch vermissen…

Bye, bye, Paris – hello London!

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R.E.M. live @ Twickenham Stadium, 30.08.2008

…meiner alter Freund Dominik Leßmeister vom ZDF hatte sich bereits ein halbes Jahr zuvor für dieses Wochenende angekündigt. Am Samstag nach der Party stand für uns das Konzert von R.E.M., einer unserer Lieblingsbands, auf dem Programm. Das Twickenham-Stadion, außerhalb von Richmond, im Londoner Südwesten, war bereits ausverkauft und mit Spannung erwartete ich u.a. auch die beiden tollen Support-Bands, the Guillemots und the Editors (von denen ich auch 2 Alben besitze). Das Ganze versprach somit ein toller Abend mit guter Live-Musik zu werden.

Dominik Leßmeister im Twickenham Stadium

Re-wind: halt! Das Problem war, dass ich immer noch verkatert vom Vorabend in South Kensington im Bett lag und erst mal neue Kräfte sammeln musste. Karen hatte in Windeseile die ganze Hütte schon alleine aufgeräumt(!) bevor wir anderen alle wach wurden. Alter Schwede, welch eine Leistung! Man versammelte sich dann etwas morgenmuffelig aber im Sonnenschein im Garten, rauchte eine Guten-Morgen-Zigarette oder gönnte sich ein kleines Frühstück. Lessi ruf mich also an, denn ich riet ihm mich besser in South Kensington abzuholen, da ich die Nacht kaum bei uns in Shoreditch verbringen würde. Und so kam er dann schnurstracks aus Heathrow nach Central London und meldete sich auf meinem Handy. Ich sprang noch eben unter die Dusche, etwas frisch machen, dann Björn verabschieden, der seinen Flug zurück nach Deutschland kriegen musste (ja, er war wirklich nur für die Party gekommen, wahnsinn!) und dann gings auch schon los. Ich traf Lessi an der South Kensington Station und wir machten uns auf den Weg in unser Flat.

Ca. 2 Stunden später waren wir auch schon vor dem Twickenham-Stadion und bereit für den Gig. Dominik schaffte es leider nicht rechtzeitig zur Party am Vorabend rüberzumommen, da er schon lange im Vorfeld buchte und die Umbuchung einfach zu teuer gewesen sei. Als ich ihm allerdings mitteilte, dass mindestens 12 Schwedinnen unter den Partygästen waren, ärgerte er sich etwas über die vertane Chance der Umbuchung 😀 Ich musste auch gleich mit dem nächsten kalten Bier mit ihm anstossten, immerhin war es für ihn ja ein Urlaubswochenende hier, da gilt es zu genießen! Ich versuchte meinen Restalkohol im Blut durch einen Foot-Long-Hotdog etwas zu vertuschen…die Sonne brannte auch an diesem Tag noch heiß, die Wetterbedingungen für das Openair-Konzert schienen perfekt.

Nach den beiden Vorbands, die Lessi wenig überzeugen konnten, (wir machten eher Späße über grob fahrlässig übergewichtige Englische Frauen in zu engen Klamotten), ging es auch endlich los mit R.E.M. Michael Stipes und seine Kollegen sorgten für einen schnellen und rockigen Auftakt, ließen es ordentlich krachen, mit Sachen vom neuen Album, von der „Monster“ und quer durch die 90er. Die Lichtshow, bestehend aus atemberaubenden Live-Visuals, war grandios! Der Live-Cam, die Stipes und Kollegen auf der Bühne aus allen Winkeln einfing, wurden bei jeden Song andere Linsen digital „aufgesetzt“, die die Band auf dem Bildschirm einmal wie hinter einem TV-Screen, einmal gefilmt durch ein iPhone erscheinen lies. Sehr kreativ! Nach einigen Songs machten R.E.M. ihren politischen Standpunkt klar. Michael Stipes: „It’s time that the Bush administration gets the fuck out of the office (…) I think it’s clear that we hate our goverment“ und „This first decade will end in a very positive way for our country and for the whole world“. Während dieser kleinen Ansprache wurde, das für den Wahlkampf der US-Demokraten, charismatische „Hope-Poster“ eingeblendet und es gab stürmenden Applaus für die Worte Stipes. Barack Obama leuchtete von den Screens ins Stadioninnere. Die Band betonte ihre Regierungskritik danach mit dem passenden Song „Ignoreland“ vom 1991er Album „Automatic for the People“.

R.E.M. spielten insgesamt volle 3 Stunden hervorragende Live-Musik und bereiteten uns einen tollen Abend. Nachdem viele Stücke vom aktuellen Album „Accelerate“ gespielt wurden, kamen in der Zugabe natürlich die Klassiker wie „Losing my Religion“ oder „Man on the Moon“. Leider schaffte es mein Handy aus der weiten Entfernung im Stadion diesmal nicht, gute Bilder einzufangen, daher hier ein ausgeliehenes Video eines anderen Youtube-Users, das den Song „Electrolite“ zeigt. Michael Stipes fordert die Massen auf, ihre leuchtenden Mobiltelefone in Richtung Bühne hochzuhalten, um das Ganze abfilmen zu können und es auf den großen Screens zu zeigen. Es sehe dann ein bisschen aus wie Los Angeles von den Hollywood Hills betrachtet… 😉



3 Tage wach, 2 Wochen feiern

Besuch aus Düsseldorf, aus Stuttgart und aus dem Saarland. Warum? Jacques Geburtstag stand vor der Tür, und zwar der 26. Norman, mein ehemaliger Komilitone und guter Freund, bei dem ich reglemäßig Unterkunft im Oberkasseler Zuhause finde, wenn ich in Düsseldorf bin, kam bereits ene gute Woche vor dem Partywochenende in Heathrow an. Da er ja gerade seine Deutschen Semesterfeiren genießt, nahm er unsere Party zum Anlass, schon zum zweiten mal, uns hier in Hackney zu besuchen. Mit meinem Mitbewohner Robert kam er auch direkt gut klar und so stand fast jeden Tag für mich noch ein Afterwork-Programm mit den jungs auf dem Plan. Der gute hatte sich volle 10 Tage Zeit genommen, um mit mir und meinen Freunden in meine Geburtstagswoche hinzufeiern…well done, mate! Und so haben wir gerade 2 fette Partywochen hinter uns, Norman war kaum zu bremsen, wollte alles sehen, alles machen, alles mitnehmen! Recht hat er…

Norman „Kinyreaggae“ beim Feiern im Favela Chic, einem unserer Lieblingsläden




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