Jacques' London Blog – Uni London, Arbeiten in London, Feiern in London, Leben in London, London Stories, Urbane Kultur, London Musik, Freunde in London – Jacques in London


One & Other – Lebendige Kunst am Trafalgar Square

Seit dem 6. Juli und noch bis zum 14. Oktober läuft die Kampagne One & Other des Künstlers Antony Gormley, die in Zusammenarbeit mit SkyArts vor der National Gallery am Trafalgar Square stattfndet. Das Konzept ist denkbar einfach. Jeder konnte sich bewerben, um eine Stunde lange am Tag auf dem Fourth Plinth (=einem Sockel, der sich im Nord-Westen des Trafalgar Squares befindet und auf dem sich seit Jahren nichts mehr befindet), sich und/oder seine Kunst zu präsentieren. Auf der offiziellen Webseite der Aktion One & Other kann man im Livestream mitverfolgen wer und was gerade vor dem Museum dargeboten wird.

Als wir gestern mit dem Bus zufällig vorbei fuhren hat sich ein wagemutiger Mensch doch tatsächlich bei kalten Herbstwettertemperaturen auf dem Sockel entkleidet…

Wo ist der nackte im Bild? - Living Art on the Fourth Plinth am Trafalgar Square - Die Aktion One & Other

Wo ist der nackte im Bild? - Living Art on the Fourth Plinth am Trafalgar Square - Die Aktion One & Other

Am Trafalgar Square geschehen sowieso immer merkwürdige Dinge. Die riesige Siegessäule, die für Lord Nelson zur gewonnen Schlacht von Trafalgar errichtet wurde, wird ja bekanntlich von 4 großen Löwen-Statuen bewacht. Jede steht für eine von 4 gewonnen Schlachten (z.B. Koppenhagen). Diese sind das von Touristen meist fotografierte Objekt der Welt! Es gibt immer wieder ein paar blöde Touris, die da drauf klettern müssen, um ihre noch dümmeren Urlausbfotos aufzupeppen. Neulich erst fiel eine Freundin meiner Mitbewohnerin von einem der Löwen herunter, 2 Meter in die Tiefe. Sie hat sich den Kiefer und einen Arm gebrochen. Schön doof, kann ich da nur sagen.

Generell geht auf dem Trafalgar Square so einiges ab. Vor wenigen Wochen fand mal wieder ein Flashmob darauf statt und jedes Jahr am St. Patrick’s Day färben die Iren in der Stadt den ganzen Platz grün.

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Brasilianerinnen und Frikadellen
Julia aus Salvador, unser neues Flat mate, hilft mir beim Frikadellen braten.

Typisch Frau: multitasking...Frikadellen braten und telefonieren gleichzeitig.

Diesen Monat ist Jubiläum. Ich bin genau ein Jahr bei der Firma für die ich derzeit arbeite. Daher hab ich mich nicht lumpen lassen und mir für meine lieben Arbeitskollegen etwas besonderes überlegt. Frikadellen! Und zwar kleine Partyfrikadellen, 2 für jeden. 2 meiner Kollegen kennen diese auch von unserer Geburtstagparty letztes Jahr bereits, da gabs diese für die Partygäste. Die Frikadellen gibts dann für meine Arbeiskollegen morgens am Tea Point zum Frühstück.

Unsere neue brasilianische Mitvewohnerin, Julia aus Salvador, half mir am Abend vorher in der Küche beim Braten und Wenden der Meat Balls. Sie ist vor kurzem erst als Zwischenmieterin für die kommenden paar Monate eingezogen, lebt eigentlich seit 2 Jahren in Paris und ist hier um ihr Englisch aufzubessern. Seit kurzem arbeitet sie auch an der Gaderobe Robs und meiner ehemaligen Lieblings-Bar, dem Favela Chic an der Old Street, Ecke Great Easter Street. Wir waren in letzter Zeit kaum noch dort weil sich Tür- und Barpersonal negative geändert haben. Aber da Julia diese Woche Geburtstag hat, werden wir uns wolh am Donnerstag Abend mal wieder im Favela Chic eintreffen und mit den Brasilianerinnen ewtas feiern…

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another night out with Fat Freddy’s Drop

Nach den letzten 4 urlaubsfreien Monaten hatte ich letzte Woche nun wirklich einmal wieder ein Konzert von Fat Freddy’s Drop verdient! Diese avancieren seit ich Düsseldorf verlassen hatte bereits zu meiner neuen Lieblingsband und ich hatte mir bereits vor 6 Wochen Karten für den letzten Gig ihrer Europatournee besorgt und mein Flatmate, mittlerweile auch FFD-Drop, am vergangenen Donnerstagzum Konzert ausgeführt. Der Gig fand im Roundhouse in Camden statt, tolle Venue, die ich bereits schon 2 mal zuvor besucht hatte. Fat Freddy’s Drop selbst sah ich nun bereits schon zum 3. mal live seit ich in London bin und ich kann nur sagen, sie werden mit jedem mal besser. Diese Tour stellte gleichzeitig die Album-Release-Tour zu ihrem neuen und zweiten Album dar, das leider nun erst Anfang 2009 veröffentlicht wird und den Titel „the Big BW“ trägt.

Hier nun kurz 3 Live-Snipptes des Abends. Das erste Video ist ein offizielles Video vom fat Freddy’s Drop Youtube-Channel und zeigt die erste Single („The Camel“) des bald erscheinenden zweiten Albums. Das 2. Video habe ich selbst auf Youtube gefunden, ist nicht von mir. Es zeigt, das Intro des Abends, die neue Single „Pull the Catch„. Das 3. Video entstand mit meinem Handy und zeigt 70% des Songs „Flashback“, einer meiner Lieblingssongs der Band, durch den ich sie kennengelernt hatte. Wir tanzten wirklich 2 Stunden lang durch 😀

Enjoy!

vgl. auch das Review vom Independent.



Bye, bye, Paris

Es gibt gute und schlechte Neuigkeiten. Zuerst die schlechte: Robert hat sich dazu entschlossen wieder auszuziehen, da sein bester Kumpel Markus jetzt am Montag in London einen Masterstudiengang angefangen hat und gerne mit ihm zusammen ziehen würde. Da bei uns kein Platz mehr in der Hütte ist, entschied er sich nun dafür mit Markus zusammen eine Wohnung zu suchen. Es lag also nicht an unserer WG. Robert hat eigentlich recht gerne mit Charlotte und mir hier zusammen gewohnt. So wie es ausschaut werden die beiden in die Caledonian Road, nähe Kings Cross, nach Camden ziehen. Leider also nicht mehr in die unmittelbare Nachbarschaft aber immerhin noch im Norden der Stadt. Nicht allzu weit weg von uns. Diese ständige Fluktuation dieses Jahr im Flat bereitet Naim, unserm Landlord, und mir bisweilen etwas Kopfzerbrechen. Müssen wir doch jetzt wieder nach einem neuen Mitbewohner suchen…

Nun die gute Nachricht: meine ehemalige Mitbewohnerin kommt zurück nach London! Sie hat sich nach einem halben Jahr Praktikum in Paris dagegen entschieden, noch länger dort zu bleiben. Ich denke in erster Linie hat ihr ihr Arbeitsplatz nicht 100%ig zugesagt, an der Stadt selbst hat es bestimmt nicht gelegen. Ausserdem vermisse sie auch London ein wenig. Sie wird ab Herbst ihren PhD an ihrer alten Uni, der LSE, beginnen. Und wie es der Zufall so will, kommt sie Ende diesen Monats, am kommenden Dienstag um genau zu sein, wieder back to town! Dann heisst es für sie „bye, bye, Paris“. Robert zieht aus und mein altes neus Flatmate zieht wieder mit mir/uns zusammen. Perfekt! 2 Fliegen mit einer Klappe auf den Hintern geschlagen. WG-Problem gelöst und sie ist happy, dass sie gleich wieder eine Wohnung hat und dann auch noch die alte in vertrauter Umgebung. Naim wird sich auch freuen, er empfand sie als sehr angenehmen Tenant (dt. = Vermieterin). Ebenso Jacklyn, unsere Nachbarin aus der Karibik: meine flatmate hatte ihr einmal einen Apfelkucken nach dem Rezept ihrer Berliner Oma gebacken, nachdem Jacklyn uns des öfteren Küchenutensilien ausgeliehen hatte.

Dies bedeutet nun, dass sich am Ende diesen Jahres der Kreis etwas schliessen wird und ich wieder mit 2 Frauen zusammen leben werde. Ich freue mich auf die neue alte WG mit ihr, auch wenn ich gestehen muss, dass es nichts besseres gibt, als mit einem guten Kumpel zusammen zu wohnen, mit dem man auf der gleichen Wellenlänge liegt. Ich werde die WG mit Rob auch vermissen…

Bye, bye, Paris – hello London!

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Karen and Jay’s Birthday Bash 2008

Tja, am vergangenen Dienstag wurde ich mal wieder ein Jahr besser und reifer. Danke Euch allen für die vielen Glückwünsche auf den vielen verschiedenen Kommunikationswegen! Meinen Arbeitskollegen hatte ich morgens an der Victoria Station schnell zwei Dutzent Krispy Kreme Doughnuts geholt (mmhmhmh!), worüber die meisten sehr happy waren. Neben der obligatorischen Geburtstagskarte, die jeder unterschreibt, wurden mir sogar noch ein paar kleine Präsente zuteil, wie zB eine Box Celebrations mit Süssigkeiten sowie gleich 2 Gutscheine, einen für HMV und einen für Ticketmaster. Man sind die so nett! Danke auch den Kollegen an dieser Stelle!

Da mein B-Day ein gewöhnlicher Arbeitstag war, ging ich abends ganz gemütlich mit meinen Mitbewohnern und unserem Kumpel Hamid ins Jaguar Shoes auf der Shoreditch High St, einen trinken. Was war aber mit einer Geburtstagsparty??? Tja, die veranstalteten wir aus besagten Gründen am Wochenende zuvor schon! Unsere Freundin Karen, die hier au pair ist und nächste Woche bereits, nach einem Jahr, London wieder verlassen wird, bot mir an, ob wir denn unseren gemeinsamen Geburtstag nicht in der tollen Bude ihrer Gasteltern austragen sollten! Denn, Karen hat zufälligerweise auch noch am selben Tag wie ich Geburtsag! Der ganze Plan kam bereits einen Monat vorher auf, und so kreierten wir fix eine Facebook-Gruppe und luden alles ein was wir mögen etc. Ein anderes wichtiges Argument, warum wir die Feier vor und nicht etwa am Wochenende nach unserem Tag geben wollten, war, dass Karens Gastfamilie ausnahmsweise die letzen beiden Augustwochen im Urlaub in Miami verbrachte und wir somit sturmfrei in South Kensington hatten 🙂 Perfekte Voraussetzungen also für eine fette Hasuparty. Und so lud ich im Vorfeld auch ein paar meiner engsten Freunde aus Deutschland ein und am Ende kam neben Norman auch Björn, der auch bisher noch nie hier war. Tobi schaffte es diesmal leider nicht, da er an dem Tag ein Vorstellungsgespräch hatte, was allerdings überflüssig gewesen sei, wie er mir diese Woche mitteile, und er sich deswegen etwas ärgere…naja alles in allem wurde es dann auch ein sehr lustiger Abend. Typisch London, internationale Partygäste aus Frankreich, Finnland, Schweden, Südafrika, England, Deutschland und Spanien…Karen und ich sorgten, neben einem vollen Kühlschrank mit Alkohol, sogar für Leckereien. Ich machte viele kleine leckere Partyfrikadellen und Karen Brownies zum Nachtisch, eine unschlagbare Kombination, die bei den Gästen verdammt gut ankam. Das recht große Haus, indem das Ganze stattfand, bot den meisten auch genügend Schlafmöglichkeiten, um in Ruhe seinen Kater am nächsten morgen ausschlafen zu können. Das Wetter spielte auch mit und wir erlebten wohl einer der letzten milden Sommerabende bei dieser Fete. Am nächsten Morgen wurde ich sogar von Sonnenschein, der durch die Klappläden lachte, geweckt…doch meine Ruhe sollte bald gestört werden, denn mein Mobiltelefon erhielt einen Anruf von Dominik Leßmeister vom ZDF….



3 Tage wach, 2 Wochen feiern

Besuch aus Düsseldorf, aus Stuttgart und aus dem Saarland. Warum? Jacques Geburtstag stand vor der Tür, und zwar der 26. Norman, mein ehemaliger Komilitone und guter Freund, bei dem ich reglemäßig Unterkunft im Oberkasseler Zuhause finde, wenn ich in Düsseldorf bin, kam bereits ene gute Woche vor dem Partywochenende in Heathrow an. Da er ja gerade seine Deutschen Semesterfeiren genießt, nahm er unsere Party zum Anlass, schon zum zweiten mal, uns hier in Hackney zu besuchen. Mit meinem Mitbewohner Robert kam er auch direkt gut klar und so stand fast jeden Tag für mich noch ein Afterwork-Programm mit den jungs auf dem Plan. Der gute hatte sich volle 10 Tage Zeit genommen, um mit mir und meinen Freunden in meine Geburtstagswoche hinzufeiern…well done, mate! Und so haben wir gerade 2 fette Partywochen hinter uns, Norman war kaum zu bremsen, wollte alles sehen, alles machen, alles mitnehmen! Recht hat er…

Norman „Kinyreaggae“ beim Feiern im Favela Chic, einem unserer Lieblingsläden



iTunes Live Festival 2008

Wie auch in Berlin findet diesen Sommer das iTunes Live Festival in London statt. Jeden Abend im Juli ein anderer Live-Gig im Koko, einer von Londons berüchtigsten Clubs, in Camden. Tickets dafür kann man als registrierter iTunes User auf der Website gewinnen, was wir mittlerweile schon 3 mal geschafft haben 😀 Das erste mal gewann ich 2 Tix für Dizzee Rascal feat. Calvin Harris, letzte Woche. Dann war Robert der glückliche Gewinner und wir schauten uns am Montag Abend Sam Sparro und Annie an. Heute Abend gehts dann zu The little Ones, einer amerikanischen Indieband aus L.A. Im Vorprogramm gibts Peggy Sue und Ava Leigh…wir werden langsam zu Stammgästen im Koko…generell ist es ne tolle Sache, so viel gute Livemusik, auch noch umsonst, begutachten zu können. Passt eben zu meinem favourite brand, Apple.

Sam Sparro gibt eine schöne schwule 90’s Zugabe




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