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Fat Freddy’s Drop @ Hammersmith Apollo

Fat Freddys Drop

Ursprünglich hochgeladen von Megandavid

Am Samstag Abend gönnten wir uns wieder hervorragende Live-Musik einer meiner Lieblingsbands: Fat Freddy’s Drop aus Wellington, Neuseeland. Ich sah sie nun bereits zum 2. mal live in London und sie werden immer besser! Das ehemalige Apollo Theater in Hammersmith, tief im Londoner Westen, war mit ca. 5000 Leuten komplett ausverkauft, die Show war super. Rechts neben dem Text auf dem Link gibts ein kurzes Video vom Samstag Abend, unten ist ein Video vom Galstonbury Festival von letztem Jahr zum anklicken…enjoy!)



Rasenmähen für Fortgeschrittene; oder: how to mow a lawn

Es grünt und blüht und es hört nicht auf! Ja der Frühling steht vor der Tür und die Temperaturen bleiben allmählig zweistellig. Manche Deutsche tragen ja einige Vorurteile gegenüber Engländern mit sich herum, sie seien nicht so gut organisiert und sauber wie die Deutschen. In einer Sache allerdings kann sich der Deutsche noch eine Scheibe abschneiden was Pflege angeht. Natürlich beim Rasenmähen. Der Rasen ist hier heilig. Daher spielt es auch keine Rolle wenn noch nicht viel davon wächst, er wird auch zu Herbst und Winter gemäht.

Das heißt für uns: jeden 2. Tag wird man morgens schon vor dem Wecker aus dem Schlaf gerissen, da man sich zum Rasenmähen natürlich auch der modernsten Technik bedienen muss, die kaum zu überhören ist. Es findet sich hier bei uns im Court Yard auch gerne einen Rentner, der sich dazu berufen fühlt dem Rasen zu zeigen was ne Harke ist. Das geht dann meistens vor 8 Uhr los, naja das Leben ist zu kurz um zu spät aufzustehen oder so…Rentner sind ja soweiso Thema derzeit, da solle mal einer behaupten die hätten keinen Spaß in ihrem grauen Alltag. Man vgl. folgendes Beweismaterial:



Kaan is Boss
April 14, 2008, 7:31 pm
Filed under: @work, Alltagsgeschichten, Freunde, lil bit of this, lil bit of that | Schlagwörter:

Dieser Blog entry ist mal Kaan, dem Boss meines part-time Jobs gewidmet, denn der ist wirklich die coolste Sorte von Chef, die man sich vorstellen kann. Kaan ist Türke, Nähe Istanbul aufgewachsen, 36 und hat ne 10 Jahre jüngere Frau und einen kleinen Sohn…typisch Türke! Er lebt seit 12 Jahren in London und erzählt des öfteren, dass er, als er hier her kam kein einziges Wort Englisch sprach…und jetzt klingt er wie ein Brite worauf er recht stolz ist, hab ich den Eindruck. Er fährt einen roten Minicooper Cabrio (sehr symphathisch) und geht jeden Freitag erst Golf spielen, dann eine Stunde Snooker und dann noch 2 Stunden Hallenfußball, die alte Sportskanone! Ansonsten wird natürlich viel Fußball mit Freunden geschaut (typisch Türke wieder). Ich musste ihn letzt Woche etwas trösten als Fenerbahce dann leider doch durch Ballack (Fussballgott) gegen Chelsea eine Niederlage einstecken musste…war n harter Tag für ihn, da geht er auch schon mal früher oder kommt den nächsten Tag nicht ins Büro…verständlich. Kaans Ziel ist es auch seinen kleinen Sohn zum nächsten, türkischen Rooney heranzuziehen, daran üben beide schon fleissig.

Natürlich hat er auch mindestens 3 Brüder, die alle hier leben und irgendwie, wie auch immer, mit in sein Business involviert sind. Wenn es mal wieder aus allen Wolken schüttet holt er mich auch ab und zu von der Tube Station mit dem Wagen ab, damit ich nicht laufen muss. Wenn er gut drauf ist, gibt er auch mal ein Essen aus etc. Also alles in allem kann man sich nciht beklagen. Kaan ist also Boss auf ganzer Linie. Nur in Sachen Frauen verstehen wir uns nicht ganz so: er hasst Blondinen (haha!), das sieht hier anders aus 😀



A Night with Dianne Reeves

Ich habe gerade Besuch aus Düsseldorf. Mein guter Kumpel und ehemaliger Kommilitone Norman aus Oberkassel hängt seit Dienstag hier bisschen mit uns ab und wir genießen zusammen das verhältnismäßig gute Wetter. Wir beide als große Jazzfans haben uns gestern Abend, inspiriert von ihren alten Platten und dem Film ‚Good Night and Good Luck‘, einen tollen Abend zusammen mit Dianne Reeves gegönnt. Die Performance fand in the Barbican statt, einer tollen Venue im Herzen der Stadt, die ich schon seit meiner Abschlußfeier der Uni kannte. Sie spielte zusammen mit ihrem hervorrgenden Quartett ca. 1 1/2 h großartigen Jazz, alte Sachen sowie Stücke der neuen Platte etc.

Dies ist ‚One for my Baby‘, vom Soundtrack zu George Clooney’s Film. Enjoy!




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