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Alice Russel live @ the Jazz Café in Camden

Ablenkung ist derzeit gut und wichtig. Am Montag Abend waren es 4 meiner Arbeitskollegen und eine Funk-Band aus Brighton, die mir diese boten…Wir sahen uns in Camden im Jazz Café Alice Russel und ihre Band an, die ihr aktuelles Album „Pot of Gold“ präsentierte. Soul und Funk vom Allerfeinsten! Ich kannte Alice Russel bis Anfang des Jahres noch gar nicht, ein paar meiner Kollegen schon. Aufmerksam wurde ich auf Alice Russel durch den Track „Take your Time, change your Mind“, den ich auf einer Compilation namens „Citylounge“ habe. Den Beat des Songs hatte ich vor ein paar Wochen gesampelt und ihn als Teppich für mehrer Video-Tutorials verwendet, die ich auf der Arbeit für einen Blog produziert hatte. Sorry wegen der schlechten Tonqualität aber wir standen neben der Box…

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Biz Markie live @ the Jazz Café
Biz MArkie, live @ the Jazz Cafe

Biz Markie, live @ the Jazz Café

Gerstern Abend stand mal wieder Livemusik auf dem Programm. Schon wieder Hip Hop. Norman aus Düsseldorf ist gerade mal wieder im Lande und hat sich gewünscht, dass wir uns im Jazz Cafe in Camden die Hip Hop Legende Biz Markie ansehen. Nach einem gemütlichen Trink mit Nina haben wir uns dann von gutem beatboxing und Old School Rap den Donnerstag Abend etwas versüssen lassen. Man sah Biz schon an, dass er mittlerweile immer älter und dicker wird und nicht mehr ganz soviel Ausdauer besitzt. Ohne seinen DJ, der ihm, was die Organisation der Show anging, unter die Arme griff, hätte er das ganze wohl nicht mehr so auf die Reihe gekriegt wie noch vor 20 Jahren :D. Biz präsentierte all seinen Klassiker, wie z.B. „Just a friend“. Die Show war alles in allem gut. Biz Markie ist eben einfach Kult. Ein kleines Detail: auf dem Laptop neben den turntables klebte ein grosses Bild, das Biz Markie neben Barack Obama zeigte. Nobody beats the Biz!

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Q-Tip live @ the Roundhouse in Camden

Ok, here comes a story: vor 10 Jahren stand ich auf unserem Schulhof in Deutschland und unterhielt mich mit meinen Freunden in den Pausen über Musik, damals in erster Linie über Hip Hop, unserem bevorzugten Genre. A Tribe called Quest hatten sich wohl gerade offiziell aufgelöst und ihr Frontmann Q-Tip sein erstes Soloalbum releast: „Amplified“. Eine Platte die mich/uns ziemlich begeisterte, da Beats, Flows und Rhymes auf der einen Seite sehr zeitgemäss, auf der anderen Seite äusserst zukunftsweisend waren. Neben den alten A Tribe Called Quest-Platten, war es vor allem Q-Tips Solo-Debut, das mich Ende der 90er neben vielen anderen Platten flashte.

Kaum zu glauben, dass es 10 Jahre dauterte, bis ich Q-Tip einmal live on stage sehen würde. Ich hatte schon gar nicht mehr daran geglaubt, obwohl, etwas Hoffnung kam auf, als ich von der Re-Union-Tour vom Tribe, letztes Jahr in den USA hörte. Anfang Januar kam mein Arbeitskollege Gerren auf mich zu und teilte mir mit, dass Q-Tip im März diesen Jahres in London, in Camden, im Roundhouse, einer vertrauten Location, auftreten und sein neues Soloalbum „The Renaissance“ promoten würde, das ich bereits seit November letzten Jahres, auch auf der Arbeit , hörte. Wir zögerten keine 10 Minuten, kauften Tickets online, sendeten Emails an die anderen auf der Arbeit und schließlich gingen wir am letzten Samstag mit 10 Mann zum Q-Tip Gig nach Camden. Ein Traum ging in Erfüllung. Zwar hatte ich B.I.G und 2Pac nicht mehr live miterleben können, aber neben Q-Tip und A Tribe called Quest, sah ich bisher bereits so ziemlich alle Hip Hop Grössen live.

Mit Worten lässt weiterhin nicht viel beschreiben, die Show war der Wahnsinn, Q-Tip spielte mit Live-Band und DJ sowohl die brandneuen, als auch klassischen A Tribe called Quest-Sachen. So z.B. Bonita Applebum, Suck a Nigga, Award Tour und viele mehr. Die Party war einfach super. Zwischendurch erzählte Q-Tip einige Stories, seine Sicht der Dinge aufs heuteige Hip Hop Business, was sich verändert hat und seine Beziehung zum Produzenten J-D(illa), dessen Tot ihn dazu motivierte, das neue Album, „The Renaissance“ zu schreiben. Es war übrigens Q-Tips erster Live-Auftritt in London seit 10 Jahren! Hier einige Impressionen:


„The Renaissance“ und „Find a way“

Saxofon-Solo

p.s: mehr Videos auf meinem Facebook-Profil

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Farewell Jens Lehmann!

Nach 5 Jahren bei Arsenal bestritt unser Nationaltorhüter Jens Lehmann gestern das letztes Spiel für seinen Club. Beim letzten heimspiel gegen Everton, gönnte Arsène Wenger ihm noch einmal die letzten 20 Minuten, um das 1:0, das zum Sieg führte, auf dem Platz miterleben zu können. Jens wurde dann von den Arsenal Fans mit Standing Ovations und Beifall vom Platz verabschiedet. Sein Vertrag bei Aresnal wird nicht mehr verlängert, er hatte sich seinerseitss aber wohl auch schon dagegen entschieden in London zu bleiben. Damit verlieren wir dann leider einen deutschen „Nachbarn“, der 5 Jahre lang in Highgate/Camden wohnte…

Hier das Sky-Interview nach dem Spiel, zu seinem Abschied.




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