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Herr Lehmann
August 2, 2009, 5:27 pm
Filed under: Alltagsgeschichten, Freunde, lil bit of this, lil bit of that | Schlagwörter: , ,
Wilfried Lehmann, mein ehemaliger Englischlehrer

Wilfried Lehmann, mein ehemaliger Englischlehrer

Wilfried Lehmann unterichtete mich in den Fächern Französich und Englisch ab der fünften Klasse des Gymnasiums. 3 Jahre en français, danach als mein Klassenlehrer weitere 3 Jahre in English. Er stellt damit eine der Grundvoraussetzungen dar, die es mir ermöglicht haben im englischsprachigen Ausland zu studieren, zu arbeiten, kurz gesagt zu leben. In der Mittelstufe war er es, der uns auf Klassenfahrten nach Köln, München oder Hannover führte. Seine Frau Margrit war auch immer mit dabei. Seine Klassen- und Kursfeste in der alten Parterre-Wohnung waren beliebt und sind es bei seinen Schülern wohl heute noch. Lehmann ist der einzige meiner ehemaligen Lehrer, mit dem ich über die Jahre hinaus in Kontakt geblieben bin. Als ich mich für mein Auslandsstudium beworben hatte, half er mir sogar meine Bewerbungen auf Englisch zu redigieren.

Einmal im Jahr, meistens um Weihnachten herum, wenn ich „nach Hause“ fahre, treffe ich ihn und seine Frau auf ein Bier oder ein Essen und man tauscht sich aus. Gestern haben wir uns das erste mal hier in London getroffen, da die beiden ein paar Tage die Stadt erkundeten. Er brachte mir aus der deutschen Heimat als Andenken eine Flasche Karlsberg Urpils mit. 🙂 Ich ließ es mir daher nicht nehmen mich einmal für die ganzen Jahre zu revancieren und spielte nun selbst den Stadtführer und zeigte Wilfried und Margrit ein paar Perlen Londons, inklusive Lunch in Islington. Ich habe in ihm über die Jahre nicht nur einen erstklassigen Lehrer, der mein Leben entscheidend mitprägte, sondern auch einen Freund gefunden.

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Back on deck 2
meine lieben Arbeitskollegen beim Boatstrip - etwas skeptisch obs doch noch Regen gibt...

meine lieben Arbeitskollegen beim Boat-Trip - etwas skeptisch obs doch noch Regen gibt...

Am vergangenen Mittwoch stand wieder das quarterly Company Meeting mit anschliessendem Event an. Nach dem uns der Chef über Zahlen und Erfolge des letzten Quartals informiert hatte, spazierten wir gemeinsam zum Milbank Pier wo unser Boat stand, das uns 1 1/2 Stunden lang über die Themse kutschieren sollte. HR hatte diesmal also die Idee zu einer Boatstour. Diese war eigentlich angesetzt von Milbank bis nach Greenwich, allerdings mussten wir auf Höhe von Canary Wharf umdrehen weil die Strömung anscheinend zu stark war ^^Naja wenigstens spielte das Wetter mit, was hieß kein Regen…Der Captain machte nebenbei den Tourguide und informierte uns per Lautsprecher über die üblichen Sehenswürdigkeiten links und rechts des Themse-Ufers. Desweiteren gabs eine „Open Bar“ an Board = Freigetränke + schlechtgelaunte Barleute. Naja wir hatten unseren Spass und ich war mal wieder vor 19 Uhr betrunken. #england. Im September, Ende des nächsten Quarters, werden wir übrigens eine Tour durch den Buckingham Palace machen. Wenigstens mal etwas Kultur, lol.

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Hooters Berlin – Restaurant Eröffnung
Hooters Berlin Tiergarten - Das neue Team - die Berliner Hooters-Girls

„Welcome to Hooters“! – Hooters Berlin Tiergarten – Das neue Team – die Berliner Hooters-Girls, Foto: Wolfgang Klauke

Hooters Berlin

Gestern Abend kam ich zurück aus Berlin. Der Grund meines Aufenthalts war die Neueröffnung des Hooters-Restaurants, das seit Freitag offiziell am Berliner Tiergarten für Entertainment sorgt. Am Donnerstag Abend fand die VIP-Party für Presse und geladene Gäste statt, bei der ich dann endlich auch die Gelegenheit hatte Michael Rennig und sein Team nach fast einem Jahr mal wieder zu sehen. Zuletzt begeneten wir uns bei der Eröffnung des Hooters in der Düsseldorfer Altstadt. Auch Party-Fotograf und Fotokünstler Wolfgang Klauke, der jetzt bereits im 4. Jahr für erstklassige Eventbilder bei Hooters sorgt, war wieder mit von der Partie. Desweiteren konnte man die Berliner (B-)Prominenz antreffen…

Rennig (Vorstand der Wings of Germany AG) und sein Team haben dieses mal das Ganze aufs nächste Level geführt. Das neuste Hooters-Restaurant stellt alle bisherigen in den Schatten. Es befindet sich direkt unter einer alten Eisenbahnbrücke (urbaner Charme!), gegenüber vom Berliner Novotel auf der Strasse des 17. Juni, recht nahe zum S-Bahnhof Tiergarten also. 2 große Hauptbereiche im Restaurant, jeder so groß wie andere Hooters-Restaurants alleine, bieten neben dem Biergarten vor, und dem Garten hinter dem Laden jede Menge Berlinern Platz, sich mit Chicken-Wings und sexy Kellnerinnen die aktuellen Sport-Events auf Flatscreens anzuschauen. Und die Berliner ließen sich auch nicht zweimal bitten. Freitag wie auch Samstag hieß es Schlange stehen vorm neuen Hooters in Berlin.

Noch werden die deutschen Hooters-Girls von den Mädels aus den USA unterstützt, man sollte es sich also nicht entgehen lassen, in den Genuss der Profis zu kommen und am besten nächste Woche mal vorbeischauen, falls in Berlin unterwegs. Mehr Infos und Partypics zum brand neuen Hooters Restaurant in Berlin auf der offiziellen Webseite.

Alles in allem hatte ich einen tollen Aufenthalt in Berlin, im Motel One, direkt am Bahnhof Zoo, traf sehr interessante Menschen, hatte tolle Gespräche und machte natürlich auch Bekanntschaft mit netten Hooters-Girls. Ich nutzte meinen Aufenthalt ebenfalls, um am Freitag Nachmittag eine ehemalige Arbeitskollegin aus London zu treffen, mit der ich etwas durch die Stadt flaniert bin. Ich war seit Jahren nicht mehr in Berlin und es tat gut mal wieder etwas Hauptstadtluft zu schnuppern.

Hooters Berlin - vor der Eröffnung - die Crew ist bereit für den Ansturm der Partygäste

Hooters Berlin – vor der Eröffnung – die Crew ist bereit für den Ansturm der Partygäste

Action! - Wolfgang Klauke, der beste Fotograf, der mir bisher begegnet ist.

Action! – Wolfgang Klauke, der beste Fotograf, der mir bisher begegnet ist.

Party-Gäste bei der Hooters-Eröffnung in Berlin

Party-Gäste bei der Hooters-Eröffnung in Berlin

zu Tisch mit Stefan Elfenbein; heute auf dem Teller: Spare ribs und Burger

zu Tisch mit Stefan Elfenbein; heute auf dem Teller: Spare ribs und Burger

Das neue Hooters-Restaurant in Berlin bietet eine perfekte Mischung aus Rusikalem und High-Tech

Das neue Hooters-Restaurant in Berlin bietet eine perfekte Mischung aus Rustikalem und High-Tech

Die US-Hooters-Girls unterstüzen das Berliner Team in den kommenden Tagen

Die US-Hooters-Girls (in schwarzen Outfits) unterstützen das Berliner Team in den kommenden Tagen

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Spotify – Musikhören der Zukunft
Musik online hören mit Spotify

Musik online hören mit Spotify

Was ist Spotify?

Als ich die letzten 6 Wochen in Deutschland unterwegs war fiel mir eines auf: Spotify ist noch nicht wirklich bekannt, selbst unter jungen internetaffinen Leuten noch nicht, geschweige denn, dass es bereits in dem Maße wie hier zu Lande im täglichen Gebrauch ist. Spotify nutzt fast jeder Engländer seit Anfang diesen Jahres (darunter so ziemlich alle meiner Arbeitskollegen, durch die ich selbst erst aufmerksam auf Spotify wurde). Es ist eine einfache und simple Musikplattform auf der/durch die man Musik online hören kann. Und zwar fast alles. Ja, ALLES. Es gibt natürlich wie immer ein paar Zicken unter den Musikern und Plattenfirmen, die ihre Musik nicht für den Online-Gebrauch herausrücken möchten (vgl. Metallica, Oasis, Bush etc.), diese stellen allerdings Ausnahmen dar und ich bin mir sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis auch diese sich der Beliebtheit des Mediums beugen werden.

spotify screen shot - suche rolling stones

spotify screen shot - suche rolling stones

Manchmal frage ich mich wieso manche Trends in London/UK einfach schneller im Alltag der Leute ankommen, als zum Beispiel in Deutschland. Wir sind doch alle recht gut vernetzt heutzutage…seltsam! Zurück zu Spotify: Man geht einfach auf spotify.com, meldet sich umsonst mit Nutzername/Email + Passwort an und läd einen kleinen Player herunter, der dem Design nach modernen Mediaplayern wie Windows oder iTunes recht ähnlich ist. Dann sucht man über die Searchbar links oben einfach was man hören will und findet es meist auch. Wenn man auf den Artist seiner Wahl klickt findet man eine Auflistung aller Alben, die veröffentlicht wurden + Spotify zur Verfügung gestellt wurden. Dazu gibt es eine meist ausführliche Band-Bio und ein Artist-Radio (ähnlich wie bei last.fm). Die Audio-Streaming-Qualität ist mit CD-Qualität vergleichbar. Wenn man dann noch einen ordentlichen Kopfhörer parat hat, macht die Arbeit hier morgens umso mehr Spaß…unbegrenzt viele Playlists erstellen kann man auch. Was will man mehr? Wie unterscheidet sich das Ganze zu last.fm? Meiner Erfahrung nach findet man einfach viel mehr. Fast alles was es gibt.

In einem Satz: man muss keine Musik mehr hochladen, runterladen, brennen etc. Ich weiss, es gab/gibt bereits ähnliche Plattformen, allerdings sehen diese gegen Spotify recht alt aus. Und nun kommt das beste: Spotify arbeiten gerade an einem iPhone App, das dieses Jahr noch fertig werden solll, d.h. wenns das gibt kann iTunes den Laden zu schliessen 😀 Mein Tipp: Musikhören der Zukunft – mit Spotify.

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Gerhard Richter – Bilder aus privaten Sammlungen
mit Pasek und Norman bei der Gerhard Richter Ausstellung in Dusiburg

mit Pasek und Norman bei der Gerhard Richter Ausstellung in Duisburg

Zurück aus Deutschland. 3 Tage, 3 Städte: Düsseldorf, Köln und Duisburg. Dort sahen wir uns gestern im Museum Küppersmühle im Dusiburger Hafen die aktuelle Gerhard Richter Ausstellung – Bilder aus privaten Sammlungen an. In 4 grossen Bereichen des Hauses sind die vielreichen Werke Richters noch bis zum 23. August 2009 zu sehen. Ein Grossteil der Ausstellung stellen Bilder aus der Privatsammlung Frieder Burda dar, darunter viele abstrakte Malereien, viele aus den 60ern. Auch einige Klassiker Gerhard Richters, wie zum Beispiel das Bild „Party“, „Familie am Meer“ (1964) oder „Motorboot“ (Ver. 1, 1965). Ebenso sind 2 Bilder aus der Serie „Seestücke“ zu sehen, 2 der Stadtlandschaften und vieles mehr. Einige der Bilder sahen Norman und ich bereits im Frühjahr in London in der Ausstellung Gerhard Richter Portraits, die in der National Portrait Gallery gezeigt wurde.

Wir schafften es an dieser Stelle mal wieder den Alterdurchschnitt des Museum-Publikums mit unserer Anwesenheit auf gefühlte 43 Jahre herunterzudrücken und liessen es uns auch nicht nehmen uns ins Gästebuch zu verewigen…man weiss ja nicht, wann man hier nochmal hinkommt…Alle Liebhaber moderner Malerei sollten sich diese Gerhard Richter Ausstellung in Duisburg nicht entgehen lassen. Ein breites Spektrum Richters wird gezeigt, wo für jeden was dabei sein sollte.

Micha inspiziert eine abstrakte Arbeit von Gerhard Richter

Micha inspiziert eine abstrakte Arbeit von Gerhard Richter


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Back on deck
segeln-UK-solent-gosport

Back on deck, sailing the Solent

War am Wochenende segeln mit Freunden, die Südküste Englands entlang. Gestartet sind wir in Gosport (andere Seite von Portsmouth), weiter nach East Cowes bis nach Folly usw. Den ganzen „Solent“ hoch und runter, d.h. der Kanal zwischen dem Festland und er Isle of Wright. Wir hatten diesemal einen verdammt guten Captain. Ein Typ der nur nebenbei Trainingskurse gibt und sonst hauptberuflich Rennen fährt/segelt. Was bedeutete jede Menge Action! yeah baby! Wetter war perfekt…nice breeze, nur gestern knallte die Sonne super stark was zur Folge hat, dass ich jetzt mit roter Birne im Office sitze… 😀



Martha Cooper – 25 Jahre Subway Art
Martha Cooper  - NY times

Martha Cooper in der New York Times; Foto: Kirsten Luce

Letzten Donnerstag Abend begegnete ich rein zufällig einer der größten Legenden des amerikanischen Fotojournalismus: Martha Cooper!! ich saß mit Rob im Biergarten des Cargo-Clubs in Shoreditch als wir bemerkten, dass da wohl im Nebenraum etwas weiter hinten eine Veranstaltung sein musste. Für einen Donnerstag war es ungewöhnlich voll hier + das Publikum sah verdächtig nach Backpackern und Sprayern aus…hmm 😀 Flashback in die 90’s!! Als wir uns dann kurz erkundigten stellten wir fest, dass es sich bei dem Event um einen Book-Launch handelte, der niemand geringeres als Martha Cooper als Ehrengast sah. Die Frau ist mittlerweile in ihren 50ern, war aber die erste, die die Hip Hop-Kultur, vor allem Graffiti, anfang der 80er Jahre in New York visuell mit ihren Fotos dokumentierte. Sie gehört sozusagen als fester Bestandteil zur Szene dazu. Ich hielt sogar einst in der Uni in Düsseldorf über Ihre Arbeit einen Vortrag zum Thema Graffiti, im Seminar „Urbane Kulturen“, bei Susanne Stemmler.

DAS Buch zum Thema Graffiti heißt Subway Art und ist eben von Martha Cooper. Es feiert jetzt 25-jähriges Jubiläum, und zu diesem Anlaß wurde eine Sonderedition veröffentlicht, die am Donnerstag Abend Premiere feierte. Kein geringerer Ort als der Londoner East, Shoreditch, wo wir leben, wurde hierfür ausgewählt. Hier findet man noch eine aktive Street-Art-Kultur, die mittlerweile auch schon auf einige Jahre Geschichte zurückblicken kann. Über zeitgenösische Graffiti-Street Art von Banksy & Co. hatte ich ja bereits des öfteren berichtet. Der Event war so cool, dass er nicht nur keinen Eintritt kostetet, es gab auch noch Bier umsonst! Jedenfalls war es ein super Gefühl Martha Cooper einmal live zu erleben und zu sehen, dass sie auch 25 Jahre später noch von der Jugend gefeiert wird. Als sie das Cargo verlies, gab es lauten spontanen Applaus in der Menge.

Martha Cooper - 25 Jahre Subway Art

Martha Cooper - 25 Jahre Subway Art

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