Jacques in London - Cultural Learnings of England For Make Benefit Glorious Nation of West Germany -


A Night with Dianne Reeves
April 10, 2008, 1:22 Uhr nachmittags
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Ich habe gerade Besuch aus Düsseldorf. Mein guter Kumpel und ehemaliger Kommilitone Norman aus Oberkassel hängt seit Dienstag hier bisschen mit uns ab und wir genießen zusammen das verhältnismäßig gute Wetter. Wir beide als große Jazzfans haben uns gestern Abend, inspiriert von ihren alten Platten und dem Film ‘Good Night and Good Luck’, einen tollen Abend zusammen mit Dianne Reeves gegönnt. Die Performance fand in the Barbican statt, einer tollen Venue im Herzen der Stadt, die ich schon seit meiner Abschlußfeier der Uni kannte. Sie spielte zusammen mit ihrem hervorrgenden Quartett ca. 1 1/2 h großartigen Jazz, alte Sachen sowie Stücke der neuen Platte etc.

Dies ist ‘One for my Baby’, vom Soundtrack zu George Clooney’s Film. Enjoy!



graduation

Am vergangenen Wochenende war es dann endlich so weit. Anerkennung, Ruhm und Ehre wurde uns bei der offiziellen Graduation-Ceremony unserer Universität zu Teil. Die Business school war am Freitag, den 30. November 2007 an der Reihe. Die Feier fand im ‘Barbican’ Center, einem beliebten Veranstaltungsort in Nord-Osten der Stadtmitte statt. (vgl. http://www.barbican.org.uk/). Meine Kommilitonen und ich wurden also nach einem Jahr harter Arbeit endgültig zum Master of Science in International Marketing Management geschlagen. Zumindest waren 2/3 meines Jahrgangs zugegen…der Rest hatte es nicht geschafft (nochmal zu Erinnerung für alle: Ich habe meine Masterarbeit mit 1, die Gesamtnote mit 2 bestanden, alles klar!??? ;) ).

Die Feier ging recht pünktlich gegen 2pm los, zuvor musste man noch anstehe, um beim Fotographen zu posieren und seine Bilder zu ordern. Dann hieß es den ‘gown’, also Umhang und Hut abholen, den man sich vorher via Internet reserviert hatte.

Der Tag repräsentierte einen schönen Abschluß zu dem Kapitel ’studieren’ meines Lebens. Ich sah noch einmal meine Dozenten und die meisten meiner Freunde aus der Uni an einem Ort versammelt. Zuerst wurden die ganzen Undergraduates mit ihren Bachelorn geehert, dann kamen alle Postgraduates, Dokotoranten etc. an die Reihe. Mit JAK hab ich nach der Feier erst einmal auf einen Jack Daniels-Cola bzw Vodka-Cola auf das erreichte Zeil angestoßen…am Abend wurde noch etwas weiter gefeiert. Hier ein paar Impressionen…

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stolz mit Peter Taylor, dem Chef unseres Studiengangs, und Ahmed aus Paris.

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mit Kathy-Ann aus Barbados

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the barbican füllt sich langsam…

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auf der Bühne wird einem per Handschlag vom Kanzler der Uni, Lord Rix (vgl. http://www.uel.ac.uk/about_uel/why_uel/about_chancellor.htm), der gesamten Führungsetage der Business school im Rücken, vorm Publikum gratuliert.



Starbucks sucks arse!
November 25, 2007, 7:38 Uhr nachmittags
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Heute ma eine Anekdote zu einer meiner meistgehassten Markennamen neben Microsoft…Starbucks! Letzte Woche traf ich mich abends nach der Arbeit mit meinem ehemaligen Prof. Peter Taylor (man erinnere sich: Supervisor meiner Masterarbeit und Chef meiens Studiengangs) an der Victoria Station, da ich nebenbei noch an einem Online-Projekt mit ihm arbeite. Wir hatten also vor uns einen Ort zu suchen, um Kaffe/Tee und Internetnutzung zu kombinieren. In London generell kein Problem. Jedes Café, Restaurant etc besitzt heutzutage einen HotSpot, um kostenlos per W-Lan im Internet zu surfen…gerade auch an den Main Stations oder High Streets. Da sich direkt an der Ecke der Victoria Station ein Starbuckscafé befand, dachte ich, ok, drückst du mal ein Auge zu und gehst mit Peter zwecks Onlinebedarfs schnell zu Starbucks rein.

Und jetzt kommts: die Pisser wollten £5 für eine Stunde W-Lan Nutzung (übrigens von T-Mobile angeboten) von uns haben! Wir hatten bereits bestellt als Peter und ich plötzlich direkt einer Meinung waren, die lautete: ‘leckt uns doch am Arsch, ihr ******. Dann sind wir auf direktem Wege rückwärts wieder aus dem Schuppen raus und haben uns ein Restaurant eines Hotels paar Häuser weiter gesucht…wiedermal ein Beweis dafür, dass man Starbucks einfach nicht unterstützen sollte.

Hier nun ein paar weitere Gründe, Starbucks scheiße zu finden:

- man muss fast 7 Euro für einen Kaffee und einen Muffin zahlen

- man muss aber seinen klebirgen Tisch immer selbst abwischen, weil die blöden Studenten, die dort arbeiten nicht dazu in der Lage sind.

- im Starbucks sitzen nur Pseudointellektuelle und Juppie-Ärsche auf Ledersofas

- Starbucks tut so als ob sie Ahnung von guter Musik hätten, in dem Sie kommerziellen Jazz von Samplern spielen, weil sie denken, sie hätten Ahnung von Musik und Kaffee(haus)kultur.

- Stichwort: Fair Trade + Kaffee + Starbucks…viel Spaß beim googeln!

(- die Liste kann gerne vervollständigt werden)

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1 year London
September 9, 2007, 6:13 Uhr nachmittags
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Dear all,

heute genau vor einem Jahr, dem 9. September 2006, fuhr mich mein sehr guter Freund Björn mit seiner damaligen Freundin zum Flughafen Frankfurt/Hahn. Seit dem habe ich unser geliebtes Deutsches Vaterland offiziell verlassen und lebe in eine der, ich muss gestehn, aufregensten Städte der Welt. Viele Erwartungen wurden erfüllt, andere auch enttäuscht. Aber vor allem kamen sehr viele neue, ganz unverhoffte dazu, was schon sehr interessant war.

London ist eine sehr schnelle und aufregende Stadt, für die man Power braucht. Auch ich musste mich zuerst an ihren Rythmus gewöhnen. Es hat ein halbes Jahr gedauert, bis ich mich richtig eingelebt hatte. Aber nach nun ’schon’ einem ganzen Jahr muss ich sagen, dass ich langsam anfange mich als Londoner zu bezeichnen. Ich fühle mich jetzt hier zu Hause, vor allem in Shoreditch, Hoxton und Islington, wo wir leben. Als ich das letzte mal nach Düsseldorf flog, fühlte ich mich zum ersten mal nicht mehr wie ‘nach Hause kommen’, was schon merkwürdig war aber auch logisch, denn mein Zuhause ist nun hier, obwohl ich Deutschland ab und an schon sehr vermisse, vor allem euch alle! Gerade jetzt nach einem Jahr harter Arbeit an der Uni und mit einer netten WG fühle ich mich recht wohl und möchte wenn möglich auch noch etwas länger in London bleiben.

Die Chancen stehn auch nicht schlecht, da ich gerade schwer auf Jobsuche bin und sich bereits erste Angebote auftun. Wo und was genau es dann am Ende sein wird steht noch in den Sternen, sicherlich aber ein Job im Bereich Online Marketing, worauf ich mich am Ende meines Masterstudiums hier spezialisiert habe.

‘Jacques in London’ geht also erst einmal in die Verlängerung auf unbestimmte Zeit, wird aber im Oktober vorraussichtlich eine knapp 4-wöchige Kreativpause einlegen. Auch ein Master braucht einmal Urlaub :D und so werde ich mich mit Reiles Rucksack auf eine kleine aber feine Reise begeben. Natürlich werde ich mich auch von unterwegs aus melden, keine Frage, aber eben nicht über den blog und keinesfalls aus England. Wohin genau die Reise geht wird aber vorerst noch nicht verraten… ;)

Also, keep in touch! Best regards.

J



Jay and Jak-O down in Brixton with the Beastie Boys
September 5, 2007, 6:29 Uhr nachmittags
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Jak und ich haben uns gestern als Belohnung für die wochenlange Arbeit an der These einen Abend live music mit Manhattan’s finest trio gegönnt! Awesome! Da gerade in London die Tube bis heute am streiken war, wären wir beinahe noch zu spät gekommen…



Dissertation Submitted
September 3, 2007, 10:04 Uhr nachmittags
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Nach 10 Wochen schweißtreibender Arbeit habe ich heute zusammen mit meinen Kommilitonen endlich meine Dissertation in der Business School meiner Uni eingereicht. Jak und ich haben uns ganz gechillt um 10 Uhr heut morgen getroffen und zusammen in der Library das ganze 2 mal ausgedruckt und dann binden lassen, wie es sich gehört…ich hatte dabei leider ein kleines Dokumentenwirrwar auf meinem ibook und war recht froh, dass die Brasilianerin deren Name ich schon vor langer Zeit vergessen habe zufällig auch dabei war das gleiche zu tun. Denn sie hatte mega viel Kohle auf ihrer Kopierkarte, die ich dann leerkopieren durfte…sehr nett. Ich hab ihr dafür das Binden ausgegeben…interkulturelle Kommunikation :D

Ein gutes Gefühl ist es auch, mit der eigenen Abschlußarbeit noch jmd geholfen zu haben, in meinem Falle Connect-World, deren alte Website ein Chaos darstellte (immer noch auf www.connect-world.com zu bewundern, bald wird aber auch diese Domain zur neuen Website führen). Was wir daraus gemacht haben kann man sich unter www.connect-world.co.uk ansehen. Alle Änderungen basieren auf Ergebnissen meiner Forschungen und sind nicht willkürlich entschieden worden.

Jak war diesmal mega vorbereitet und hat alles schon vor mir eingreicht und binden lassen. Ich war durchaus überrascht. Jedenfalls, werde ich mir jetzt nach 4 Jahren Studium erst einmal eine etwas längere Auszeit gönnen. Es könnte gut sein, dass ich meine Jobsuche 4 Wochen lang auf Eis lege und mich mit Reiles Rucksack um die Welt bewegen werde….man wird sehn. Fest steht jedenfalls: degree finished! Master of Science (in International Marketing Management). Die offizielle Graduation mit Hüte werfen und so folgt dann im November.

bis dahin…Cheers!



Unterhalt verdienen
August 8, 2007, 12:46 Uhr vormittags
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Neben dem Schreiben meiner Master These bleibt mir zwar nicht sehr viel Zeit für andere Gedanken, aber ich bewerbe mich auch parallel für Jobs zur Zeit. Sowohl in London, als auch in Dtl. als auch in den USA. Glücklicherweise hat sich ja bereits bei der Company, für die ich momentan als Consultant arbeite, eine Jobperspektive aufgetan.

Jetzt wurde ich auch noch von Peter Taylor, meinem Program Director, gefragt ob ich nach dem Studium an 2 brand neuen Online Projekten mitarbeiten, d.h. sie mit ihm zusammen kreieren möchte. Perfekt. Die Woche stehen auch noch 2 Jobinterviews hier in der City of London an….mal sehn wo das noch hinführt. Der finanzielle Haushalt für 2007 ist somit erst einmal abgesichert und ich werde mir wohl nach dem 3. September, wenn ich meine Masterarbeit eingereicht habe, erst einmal eine Woche Urlaub gönnen…

cheers.



Cultural Studies Now
Juli 22, 2007, 10:03 Uhr nachmittags
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Stuart Hall, Vater der Cultural Studies, am vergangenen Freitag als Keynote Speaker im Main Lecture Theater in meiner business school.

Am Wochenende fand an meiner Uni die offizielle ‘International Conference of Cultural Studies’ statt. Ich nutzte die Gunst der Stunde, um Stuart Hall, einer der Mitbegründer dieser in England entstandenen Disziplin live sprechen zu hören. Als alter Medien und Kulturwissenschaftler werde ich natürlich mit dem Thema auch im Marketing immer wieder konfrontiert. Gerade wenn man sich mit internationalem Marketing beschäftigt gibt es im Bereich Kultur jede Menge Schnittstellen…Stuart Hall’s Texte hab ich des öfteren in meiner 3-jährigen Studienzeit in Düsseldorf analysiert. Er prägte vor allem den sogenannten ‘Cultural Turn’ ab den 60er Jahren mit.

(vgl. auch: http://www.uel.ac.uk/culturalstudiesnow/)



…von eichhörnchen und web navigation
Juli 19, 2007, 9:39 Uhr vormittags
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Der Frühe Vogel fängt den Wurm
Juli 13, 2007, 12:08 Uhr vormittags
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Das erinnert mich an meine ersten Referate…

“Maximiliano Arrelano hat die Fachwelt richtig verblüfft: Vor Medizinstudenten hielt der kleine Mexikaner, 6, einen Fachvortrag - in freier Rede und mit dem Vokabular eines Experten.

Frühreif: El niño Maximiliano

 

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AFP

Frühreif: El niño Maximiliano

Mexiko-City - Die Mediziner werden auch immer jünger. In Mexiko kamen die Experten aus dem Staunen nicht mehr heraus, als Maximiliano Arellano zum Vortrag ansetzte. Um über das Rednerpult schauen zu können, musste er erst einmal auf einen Stuhl klettern. Dann legte der Sechsjährige, der sonst die erste Klasse der Grundschule besucht, los und brillierte mit seinen medizinischen Kenntnissen.Ein Redemanuskript brauchte das Wunderkind nicht, 40 Minuten lang sprach er in freier Rede bei einer Konferenz zum Thema “Ursachen und Folgen der Osteoporose”. Seine Zuhörer - Medizinstudenten einer Universität in Toluca nahe Mexiko-City - waren baff. Das Fachvokabular hätten selbst manche Spezialisten nicht parat; Maximiliano habe einen “außergewöhnlich hohen Intelligenzquotienten” und sehr kenntnisreich über Physiopathologie und die Therapie der Knochenkrankheit Osteoporose gesprochen, sagte der Dekan der Medizinfakaultät.

Maximiliano ist der Sohn eines Pharma-Vertreters und einer Sekretärin. Die ersten Lektionen in medizinischem Wissen erhielt er im Alter von zwei Jahren und fiel als Dreijähriger mit seinem phänomenalen Gedächtnis auf, als er alle Hauptstädte von 90 Ländern aufsagte. Er sei aber kein kleines Genie, sondern “ein ganz normales Kind”, sagte er verdutzten mexikanischen Reportern nach seinem Vortrag.”

Quelle: www.spiegel.de