Jacques in London - Cultural Learnings of England For Make Benefit Glorious Nation of West Germany -


Lucy’s Party Bus
Juli 5, 2008, 8:48 Uhr nachmittags
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mit dem Partybus von Club zu Club durch die Stadt…hehe….ohne Worte



Ballack blasts free-kick winner for Germany
Juni 17, 2008, 8:12 Uhr nachmittags
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Das Fundstück des Tages in der allmorgenlichen Tageszeitung “Metro” (man beachte den Untertitel :D )



Rasenmähen für Fortgeschrittene; oder: how to mow a lawn
April 25, 2008, 9:04 Uhr vormittags
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Es grünt und blüht und es hört nicht auf! Ja der Frühling steht vor der Tür und die Temperaturen bleiben allmählig zweistellig. Manche Deutsche tragen ja einige Vorurteile gegenüber Engländern mit sich herum, sie seien nicht so gut organisiert und sauber wie die Deutschen. In einer Sache allerdings kann sich der Deutsche noch eine Scheibe abschneiden was Pflege angeht. Natürlich beim Rasenmähen. Der Rasen ist hier heilig. Daher spielt es auch keine Rolle wenn noch nicht viel davon wächst, er wird auch zu Herbst und Winter gemäht.

Das heißt für uns: jeden 2. Tag wird man morgens schon vor dem Wecker aus dem Schlaf gerissen, da man sich zum Rasenmähen natürlich auch der modernsten Technik bedienen muss, die kaum zu überhören ist. Es findet sich hier bei uns im Court Yard auch gerne einen Rentner, der sich dazu berufen fühlt dem Rasen zu zeigen was ne Harke ist. Das geht dann meistens vor 8 Uhr los, naja das Leben ist zu kurz um zu spät aufzustehen oder so…Rentner sind ja soweiso Thema derzeit, da solle mal einer behaupten die hätten keinen Spaß in ihrem grauen Alltag. Man vgl. folgendes Beweismaterial:



Starbucks sucks arse!
November 25, 2007, 7:38 Uhr nachmittags
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Heute ma eine Anekdote zu einer meiner meistgehassten Markennamen neben Microsoft…Starbucks! Letzte Woche traf ich mich abends nach der Arbeit mit meinem ehemaligen Prof. Peter Taylor (man erinnere sich: Supervisor meiner Masterarbeit und Chef meiens Studiengangs) an der Victoria Station, da ich nebenbei noch an einem Online-Projekt mit ihm arbeite. Wir hatten also vor uns einen Ort zu suchen, um Kaffe/Tee und Internetnutzung zu kombinieren. In London generell kein Problem. Jedes Café, Restaurant etc besitzt heutzutage einen HotSpot, um kostenlos per W-Lan im Internet zu surfen…gerade auch an den Main Stations oder High Streets. Da sich direkt an der Ecke der Victoria Station ein Starbuckscafé befand, dachte ich, ok, drückst du mal ein Auge zu und gehst mit Peter zwecks Onlinebedarfs schnell zu Starbucks rein.

Und jetzt kommts: die Pisser wollten £5 für eine Stunde W-Lan Nutzung (übrigens von T-Mobile angeboten) von uns haben! Wir hatten bereits bestellt als Peter und ich plötzlich direkt einer Meinung waren, die lautete: ‘leckt uns doch am Arsch, ihr ******. Dann sind wir auf direktem Wege rückwärts wieder aus dem Schuppen raus und haben uns ein Restaurant eines Hotels paar Häuser weiter gesucht…wiedermal ein Beweis dafür, dass man Starbucks einfach nicht unterstützen sollte.

Hier nun ein paar weitere Gründe, Starbucks scheiße zu finden:

- man muss fast 7 Euro für einen Kaffee und einen Muffin zahlen

- man muss aber seinen klebirgen Tisch immer selbst abwischen, weil die blöden Studenten, die dort arbeiten nicht dazu in der Lage sind.

- im Starbucks sitzen nur Pseudointellektuelle und Juppie-Ärsche auf Ledersofas

- Starbucks tut so als ob sie Ahnung von guter Musik hätten, in dem Sie kommerziellen Jazz von Samplern spielen, weil sie denken, sie hätten Ahnung von Musik und Kaffee(haus)kultur.

- Stichwort: Fair Trade + Kaffee + Starbucks…viel Spaß beim googeln!

(- die Liste kann gerne vervollständigt werden)

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Jay goes Bali!!! - Nachtrag -

Man, ich bin immer noch in London! Damn! Wieso? Weil die Säcke mich haben nicht ausreisen lassen. Nach Indonesien! Und wieso nicht? Weil mein Reisepass keine 6 Monate mehr gültig ist, was die Indonesische Regierung nicht akzeptiert. Leider wusste ich das nicht! Verdammt. Was nun? Ich bin also von Heathrow airport mit Sack und Pack auf direktem Wege zur Deutschen Botschaft in London zurückgefahren um meinen Kummer zu berichten. Denn am Flughafen meinte der Manager von Malaysia Airlines, dass ich den Flug am gleichen Abend noch kriegen könnte, wenn ich die Passport-Geschichte rechtzeitig vor Büroschluß regeln könne.

Re-wind: also ich zur Deutschen Botschaft und…was soll ich sagen!?!? Großartig! So nett und hilfsbereit können einfach nur Deutsche sein! Angefangen vom Chef der Securities ausm Osten, über sein Team und eine nette Blondine am Schalter, die sich extra meinetwegen aus Deutschland per Telefon die Genehmigung für die Reisepassverlängerung erteilen ließ etc. Ich hätte sie am liebsten umarmt und geküsst aber sie stand hinter einer Plexiglaswand (oder Panzerglas???) wie bei der Post…Alle waren super zuvorkommen. Und so wurde mir dann mitten in London, aber auf Deutschem Boden innerhalb von 90 Minuten ein komplett neuer Reisepass inkl. Passbild ausgestellt. Super! Danke Deutschland, danke Heimat, auf Dich ist Verlaß!

Zu diesem Zeitpunkt dachte ich schon, jetzt wird alles gut. Danach also von Hyde park corner schnell weiter auf der Picadilly line zum Earl’s Court, wo sich die Hauptzentrale von Malaysia Airlines befindet, um schnell noch meinen Flug umzubuchen. Dies gelang mir auch glücklicheweise zu einer kleinen Charge von £50, aber:

Kein Flug war mehr frei. Verdammte Scheiße! Und jetzt? Nun hab ich den nächst möglichen Flug für Dienstag (9. Oktober) gebucht…wenigstens etwas…wohl noch Glück im Unglück gehabt…dafür bleib ich dann auch bis Ende des Monats auf Bali. Ein ziemlich schrecklicher Tag ging nun zu Ende. Vom Regen in die Traufe geraten…aber am Ende doch noch etwas lucky…mal sehn ob ich am Di in den Flieger in Richtung Kuala Lumpur komme…



how to burgle a contemporary english flat
Juli 22, 2007, 11:16 Uhr nachmittags
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Meine sehr liebe und äußerst geschätzte Mitbewohnerin Mareile avanciert gerade zur absoluten Expertin für mitternächtliche Einbrüche in London. Sie hat leider die Angewohnheit, Menschen, die sie besuchen möchte (z.B. ihren Exfreund x1 oder auch ihre akutelle Affaire x2), immer erst nachts gegen 4am aufzusuchen wenn jeder normale Mann schon längst im Bett liegt. Sie hat dann oftmals das große Glück, dass ihre Mobiltelefonanrufe unbeantwortet bleiben, wenn sie gerade mal wieder vor der Haustür eines Herren steht. Aber da Mareile in Cambridge nicht nur Economy studiert sondern auch eine heimliche Ninja-Ausbildung zur governmental approved Catwoman absolviert hat, stellt es für sie meist kein Problem da, in die Häuser ihrer Bekannten einzubrechen.

Mareile nimmt dann zu erst den klassischen Weg und klettert über Gartenzäune/-tore, Mauern oder Hecken, um sich Zugang zum Garten oder Hinterhof des Gebäudes zu verschaffen (vgl. auch Mareile’s burgler map). Einmal dort angekommen ist es ein Leichtes fürs Reilchen die letzten entscheidenden Meter hinter sich zu bringen. Nach der körperlichen Arbeit setzt sie nun ihren Verstand ein und entriegelt mit ihren geschickten kleinen Händen jedes Fenster oder jede Hinter-/Gartentür, um dann schließlich in das Anwesen ihrer Bekanntschaften eindringen zu können. Diese schrecken dann meist mit Herzinfarkten aus ihren Betten, sobald sie von Reile aus dem Schlaf gerissen werden. Aber wo ein Ziel ist, ist auch ein Weg…

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Der Weg ist das Ziel - Mareile’s burgler map



Tour de France - part 1
Juni 27, 2007, 8:47 Uhr nachmittags
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Alle Jahre wieder startet im Sommer die Tour de France, um diesmal, 2007, auch 3 Tage durch London zu kurven. Die dopingverseuchte Betrügertruppe radelt vom 6.-8. Juli durch unsere Hauptstadt hier, um sich dann weiter auf den Weg gen Canterbury zu machen…Wer mich kennt, weiß wie sehr ich radfahren, Radfahrer, Fahrräder und den internationalen Radsport liebe. Und da dieses ganz besonders unnötige Spektakel diesmal auch an meiner Haustür vorbeikommt, werd ich mich wohl mal mit n paar faulen Eiern bewaffnen, um die Stimmung unter den Radlern etwas einzuheizen und, vor allem um dem gedopten Sport wieder etwas Fairness entgegenzuhalten. Wenn ich noch n paar Nasen vom SR da treffen sollte, werf ich grad noch n paar Eier mehr!

Um mich perfekt auf dieses bedeutende Großereignis vorzubereiten hab ich schon mal letzte Woche nachts an der Old Street n Rad geklaut :D . Es ist ein wunderschönes dunkelblaues Rennrad, Bj Ende 80er/Anfang 90er, dass, zugegeben, schon mit geknacktem Schloß auf dem Pavement lag und mir leid tat…da musste ich es vor lauter Mitgefühl besoffen nachts nach Hause reiten…ohne Licht und Klingel, wie das hier in Ldn so üblich ist. Jetzt steht es bei mir in der Küche und freut sich! Es gehört wohl zu der Gattung: Dieb knackt teures Schloß um dann festzustellen, dass er Schrott klauen will, da Schloß teuerer und moderner als Rad…mir egal. Ich mag es.

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Ma sehn vielleicht verbrenn ich es ja als Mahnmal, wenn die Tour kommt……mal sehn ob es erlaubt ist eine Demonstration anzumelden…Demonstrationsrecht gibt es hier ja auch…aber das dürfte nicht einfach werden, wegen der Sicherheitskräfte, auch der Plan mit den Eiern muss ich nochmal überdenken. Ob er sich denn überhaupt lohnt, jetzt wo mein Hauptziel Jan ‘Ich habe mir nichts vorzuwerfen’ Ullrich nicht mehr dabei ist…



Jacques kills sexy doner
Juni 10, 2007, 1:45 Uhr nachmittags
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Caught in the act! - Hier grillt der Chef… :D



Foxtons: London’s Estate Nervensägen
März 29, 2007, 2:25 Uhr nachmittags
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Mein Landlord Naim will ja übrigens unser Flat verkaufen, weil es ihm langsam wohl auch aufn Sack geht. Außerdem will er sich von den £300.000, die er dafür haben will, ein kleines Häuschen kaufen, dass er dann wiederum komplett vermieten kann, dann bliebe da auch noch ein kleiner Rest für einen Urlaub mit seiner Familie übrig. In London läuft das übrigens so: hier kann man keine Immobilie wirklich kaufen, sondern nur leasen. Und zwar für im Schnitt ca. 120 Jahre. Wenn man das Haus/Flat nach 10 Jahren z.B. wieder ‘verkaufen’ möchte, stehn dem Nachbesitzer also noch 110 Jahre zur Verfügung. Dies läuft so ab, da praktisch jeder Bezirk und alle Häuser in London den alten Lords und Adeslfamilien gehören, von denen man den Besitz eben leasen muss.

Naim kam leider auf die glorreiche Idee, die Agentur ‘Foxtons’, eine der größten in ganz UK, zu engagieren, um einen Käufer für unser Flat zu finden. Die Jungs sind schon auf Zack, das muss man sagen. Sie fahren durch ganz London in stylischen Mini-Coopern, mit ihrem speziellen Corporate Design, das sich auch ab und an verändert. Wäre alles halb so schlimm, wenn nicht, seitdem Naim denen die Schlüssel gegeben hat, ständig hier einer von den Foxtons vor der Tür stehen würde. Natürlich nicht alleine, sondern mit Clients, kurz potentiellen Käufern unseres Flats. Seit ich ‘Dave’ von ‘Foxtons’ einmal meine Nummer gegeben hab (was definitiv ein Fehler war), rufen sie zwar vorher an und fragen obs uns passt, allerdings rufen die dauernd an.

Jeden 2. Tag klingelt mein Telefon: ‘hi is that Jay? This is Dave from Foxtons!’ Meistens sagt er dann, wann er denn wieder zum nächsten Viewing vorbeikommen möchte und fragt ob das hinhaut. Natürlich passts mir nie. Wenn er mich nicht erreicht, spricht er auf die Mailbox und kommt halt einfach so vorbei. Neulich lag ich an meinem freien Tag so gegen halb 12 schön schlafend im Bettt (Zimmertür zum Glück abgeschlossen), da macht mich ein Klopfen an die Tür wach: ‘hi, this is Dave from Foxtons’… einmal stand ich grad unter der Dusche, schön am singen und so (Bad zum Glück abgeschlossen), da klopft es plötzlich an die Badezimmertür: ‘hi, this is Dave from Foxtons’… also der Typ kann nerven sag ich euch. Meine Mitbewohnerinnen hat er auch schon zu Tode erschreckt, als er mit na Familie plötzlich in der Küche stand…

Zum Glück hat Naim den Foxtons noch eine Message mit auf den Weg gegeben, bevor er ihnen die Schlüssel hinterlassen hat: ‘hey if there’s anything left in the flat after your visit: better leave the country!’ (mehr Infos zu den Nervensägen gibts unter: http://www.foxtons.co.uk/)

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Stylische Karren haben die auf jeden Fall, aber auch Parken will gelernt sein ;)



Germanizismen
März 23, 2007, 12:43 Uhr nachmittags
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Von wegen die Deutschen klauen immer Worte aus dem Englischen. Was ist denn das hier? Da hat sich wohl der Typ an seinem HotDog-Stand gedacht, ‘wow, sounds good! That’s gonna be my new snack!’ Also sowas. Den Stand hab ich rein zufällig direkt neben dem Trafalgar Square diese Woche entdeckt…ich war zu sprachlos als dass ich den Typ fragen konnte woher der Name denn so kommt…hm sollte ich ma machen…was meint ihr?!

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Das Fundstück der Woche